Archival Descriptions

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Language of Description: German
  1. Nachlass Konrad Morgen

    Im Jahr 2005 boten befreundete Nachbarn des Ehepaars Morgen dem Fritz Bauer Institut den Nachlass des SS-Richters und Zeugen im 1. Frankfurter Auschwitzprozess, Konrad Morgen (1909 - 1982) als Schenkung an. Die Ehefrau Morgens hatte den Nachlass ihres Mannes mit allen Rechten vor ihrem Tod auf das Ehepaar in der Nachbarschaft ihres Ferienhauses in Niedernhausen im Taunus übertragen. Konrad Morgen wurde am 08.06.1909 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte Rechtswissenschaft an den Universitäten Frankfurt am Main, Rom, Berlin und Den Haag. 1933 trat er in die NSDAP und in die SS ein. Im J...

  2. Nachlass Georg Bürger

    Georg Bürger wurde 1926 geboren und studierte an der Universität Frankfurt am Main Jura. Anschließend war er in Frankfurt am Main als Rechtsanwalt und Notar tätig und führte eine eigene Kanzlei im Frankfurter Osten. Er war als Pflichtverteidiger des Angeklagten Bruno Schlage in der "Strafsache gegen Mulka u.a., 4 Ks 2/63" (1. Frankfurter Auschwitz-Prozess) tätig. Gleichzeitig stand er in engem Kontakt mit Hermann Langbein, einem Vertreter des Comité International des Camps, um Entschädigungszahlungen für ZwangsarbeiterInnen zu erwirken. Sein Nachlass besteht vor allem aus Dokumenten, die in...

  3. Nachlass Walter Witte

    Das Fritz Bauer Institut erhielt den Nachlass des Rechtsanwaltes Walter Witte (1928-2020) mit umfangreichen Unterlagen zu seiner anwaltlichen Tätigkeit im Jahr 2002. Walter Witte wurde im Jahr 1928 geboren und verstarb 2020. Er war als angestellter Rechtsanwalt in der Kanzlei Henry Ormond tätig und führte später zusammen mit seiner Frau eine eigene Anwaltskanzlei in Frankfurt am Main. Sein Nachlass setzt sich in erster Linie aus Schriftgut zusammen, das im Rahmen von Entschädigungsverfahren entstanden ist. Durch das im Jahr 1959 rückwirkend zum Jahr 1953 verabschiedete Bundesgesetz zur Ents...

  4. Nachlass Michael Zimmermann

    Im Jahr 2005 bot der Historiker Michael Zimmermann (1951-2007) dem Archiv des Fritz Bauer Instituts umfangreiche Unterlagen zur Verfolgung von Sinti und Roma während des Nationalsozialismus als Schenkung an. Michael Zimmermann war Mitglied der Konzeptions-Kommission des Studien- und Dokumentationszentrums und 2001 Gründer des Arbeitskreises "Sinti und Roma" innerhalb des Instituts. Sein umfangreicher Nachlass zur Geschichte des Völkermords an den Sinti und Roma entstand zum größten Teil in den Jahren 1985 bis 1993 während seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt "V...

  5. Sammlung Josef Mengele

    Josef Mengele (1911-1979) wurde am 16. März 1911 in Günzburg geboren. Er studierte Medizin und Anthropologie in München und Bonn. Ab Mai 1943 wurde Mengele als Lagerarzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz eingesetzt. Dort war er an Selektionen beteiligt und führte medizinische Experimente an Häftlingen durch. Kurz vor der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee verließ Mengele im Januar 1945 Auschwitz. Nachdem er sich an mehreren Zwischenstationen aufgehalten hatte, entschied er sich 1948 zur Flucht nach Südamerika. Über eine der sogenannten Rattenlinien floh Mengele über ...

  6. Sammlungen

    Es handelt sich überwiegend um Dokumente von Personen (Familienpapiere, Erinnerungsberichte u.a.), daneben von Gemeinden, Institutionen, Vereinen und Firmen sowie um Druckschriften, Zeitschriften, Plakate und Flugblätter, Fotos bzw. Fotoalben (teilweise als Kopien).

  7. Nachlässe (teilweise nur Nachlass-Splitter) und persönliche Sammlungen

    • Gertrud Kolmar (1894−1943), Dichterin - Moritz Becker (1830−1901), Unternehmer, und Sohn Arthur Becker (1862−1933), Politiker - Denny Gottlieb (1893−1962), Kaufmann, und Bertha Gottlieb (1899−1982): betrifft v.a. Emigration nach Shanghai und Rückkehr nach Berlin - Sammlung Dr. Sigmund Feist (1865−1943): Sammlung von Feldpostbriefen ehemaliger Zöglinge des Reichenheimschen Waisenhauses in Berlin aus dem Ersten Weltkrieg - Emil Bernhard Cohn (1881−1948), Rabbiner und Autor - Lotte Cohn (1893−1983), Architektin - Hans Rosenthal (1925−1987), Publizist und Fernsehunterhalter - Samson Hochfeld ...
  8. Jüdische Gemeinden, Organisationen, Einrichtungen nach 1945

    Bestand 5 A 1: Jüdische Gemeinde zu Berlin, 1945−1990 Bestand 5 B 1: Verband der Jüdischen Gemeinden in der DDR, 1945−1990

  9. Bestand 4.1: Kartei jüdischer Antragsteller auf eine Anerkennung als "Opfer des Faschismus"

    Kartei jüdischer Antragsteller auf eine Anerkennung als "Opfer des Faschismus", 1945 − um 1948, teilweise mit Personalakten.

  10. Bestand 3.1: Personalakten jüdischer Zwangsarbeiter in der Fabrik Warnecke & Böhm in BerlinWeißensee, 1939−1943

    Personalakten jüdischer Zwangsarbeiter in der Fabrik Warnecke & Böhm in BerlinWeißensee, 1939−1943.

  11. Jüdische Gemeinden (überwiegend vor 1945)

    Personenbezogene Unterlagen der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, darunter: -Austrittskartei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Ende 19. Jh.−1941 -Registerbände des Jüdischen Krankenhauses, 1888−1978 -Kartei und Akten des jüdischen Friedhofs Berlin-Weißensee, 1880−1990 (Mikrofiches) Jüdische Gemeinde Halle/Saale, 1859−1990 (Benutzung vorbehaltlich der Zustimmung der Jüdischen Gemeinde Halle/Saale)

  12. Gesamtarchiv der deutschen Juden

    • Centrum Judaicum Archiv
    • 1
    • German
    • Papier. Aktenbestände von über 400 Gemeinden. Teilweise Digitalisiert.

    Unter den Gesamtarchivbeständen sind Akten von 400 jüdischen Gemeinden (meist aus dem früheren Deutschen Reich), darunter über 1.000 Akten aus Berlin (1827−1945), sowie Bestände jüdischer Organisationen, kleinere Nachlässe und Sammlungen überliefert. Die Findbücher der Bestände aus dem früheren Gesamtarchiv werden seit 2018 überarbeitet und sukzessive online gestellt. Einzelne Signaturen können sich durch die Überarbeitung geändert haben. Für die Familienforschung relevante Quellen sind leider nur in wenigen Fällen vorhanden: Die früher beim Gesamtarchiv vorhandenen Personenstandsregister j...

  13. Archiv des Doumtentationszentrums Oberer Kuhberg

    • Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg
    • 1
    • German
    • Das Archiv umfasst aktuell etwa 70 Regalmeter Schriftgut, von denen bislang etwa 50 Meter erschlossen sind. Hinzu kommen ca. 5.000 Fotos, 1.000 Bände zeitgenössische Literatur aus der NS-Zeit, eine recht umfassende Sammlung nationalsozialistischer Zeitungen und Zeitschriften, eine Plakat- und Flugblattsammlung und eine kleine museale Sammlung von ca. 150 dreidimensionalen Objekten. Das Medienarchiv enthält zudem ungefähr 50 Zeitzeugeninterviews sowie einige historische Filmaufnahmen.

    Kernstück der Sammlung sind zum einen Hunderte Zeitzeugenberichte, die zum überwiegenden Teil als schriftliche Zeugnisse, teilweise aber auch als Audios vorliegen. Zum anderen sind es Nachlässe und Deposita einzelner Personen, die wie die gesamte Sammlung des DZOK eine große thematische Bandbreite abdecken. Neben Nachlässen ehemaliger Häftlinge der KZ Heuberg und Oberer Kuhberg und Mitgliedern der Lagergemeinschaft Heuberg-Kuhberg-Welzheim finden sich zum Beispiel Nachlässe von emigrierten jüdischen Ulmer Bürger/innen, ehemaligen Zwangsarbeiter/innen sowie Personen aus dem Umfeld der Weißen...

  14. Studentenführung und NS-Studentenbund 1933-1948 (mit Zug. 69 und 244)

    Das vorliegende Findbuch umfasst insgesamt zwei Archivzugänge des Universitätsarchivs aus der Provenienz „Studentenschaft der Universität“ aus der Zeit zwischen 1933 und 1945. In das Findbuch ebenfalls aufgenommen wurde die Überlieferung der Kölner Hochschulgruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB), da hier entsprechend dem Polyzentrismus der nationalsozialistischen Verwaltungsstruktur Überschneidungen zu beobachten waren.

  15. NS-Dozentenschaft (1933-1945)

    Parallel zur verfaßten Studentenschaft richteten die Nationalsozialisten an den Hochschulen Dozentenschaften ein, an deren Spitze – entsprechend dem „Führerprinzip des Nationalsozialismus – der Dozentenführer stand. Auf den wirtschaftswissenschaftliche PD Dr. Heinrich Freiherr von Stackelberg folge im November 1935 der Professor für Psychiatrie, Maximinian de Crinis, der diese Position bis zu seiner Berufung an die Universität Berlin 1938 innehatte. Aus dieser Zeit stammt – mit ganz geringen, darüber hinausgehenden Ausnahmen – die Überlieferung aus der Provenienz Dozentenschaft.

  16. Arbeitsgemeinschaft für Wehrwissenschaft

    Das Findbuch umfasst Teilnehmerlisten der Wehrwissenschaftlichen Arbeitsgemeinschaft, sowie Verlagsprospekte des Sanssouci-Verlages und weiterer Verlage und weitere Papiere und Dokumente der Arbeitsgemeinschaft für Wehrwissenschaft.

  17. Sonstiges

    • 3
    • German
    • 1925
    • Papier. Umfang nicht bekannt
  18. Studentenführer

    • 1
    • German
    • Enthält die folgenden Unterlagen: -Allgemeine Korrespondenz (A-Z) -Korrespondenz mit akademischen Behörden und Dienststellen der Universität sowie Dozenten -Deutsche Studentenschaft, Bd.1: Rundschreiben -Deutsche Studentenschaft, Bd.2: Korrespondenz (A-Z) - Reichsstudentenführung: Rundschreiben und Verordnungsblätter -Reichsstudentenführung: Korrespondenz -Deutsche Studentenschaft, Kreisführung West -Gaustudentenführung
  19. Memories of Occupation in Greece

    The Archive "Memories of the Occupation in Greece" contains 93 testimonies of witnesses of the German occupation of Greece during WW2. The interviews are biographical interviews with witnesses of various experiences such as: Resistance fighters, victims of the massacres, survivors of bombings, Jews in Hiding, Shoah survivors, as well as people who were arrested during raids in Athens and other places and deported to Germany. The archive preserves these testimonies for the future and makes them available for education and research. Register to view the interviews in the archive. The archive ...

  20. Bezirks- bzw. Landratsamt Bergzabern

    Staatsrechtliche Gegenstände: Grenzen. Landkreis- und Gemeindeverwaltung: Gemeindegrenzänderungen, Bürgermeister und Gemeinderat, Gemeindebedienstete, Gemeindearchive. Rechtspflege; judenfeindliche Maßnahmen. Brandversicherung. Ausländer- und Vereinspolizei, Meldewesen, Bevölkerungsstatistik. Orden und Ehrenzeichen. Militär, Krieg und Kriegsfolgen, Besatzungsangelegenheiten, Freimachung und Wiederaufbau in der "Roten Zone", Kirchen- und Schulwesen. Natur- und Landschaftsschutz. Fürsorge. Gesundheitswesen. Bau- und Wohnungswesen. Straßen- und Brückenbau. Wasserbau und Wasserrecht. Landwirtsc...