Language of Description: German
Holding Institution: Bundesarchiv, Freiburg (Abteilung Militärarchiv)
  1. OKH / Generalinspekteur der Panzertruppen

    Die Masse des jetzt im Bestand RH 10 verzeichneten Archivgutes war nach Kriegsende in die USA verbracht und dort in der US-Reihe H 16 zusammengefasst worden. Die Rückführung der H 16-Reihe erfolgte in zwei Sendungen im Jahre 1962 sowie in einer Nachsendung im Mai 1967 an die Dokumenten-Zentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Freiburg. Nach Inkrafttreten der "Vereinbarung zur Zusammenfassung des militärischen Archivgutes" vom 29.4./15.5.1968 zwischen den Bundesministern des Innern und der Verteidigung und der damit verbundenen Verlegung des Bundesarchiv-Militärarchivs von Kobl...

  2. General der Pioniere und Festungen im OKH

    Nach der Kapitulation der deutschen Wehrmacht wurden die Akten, die in den deutschen Stäben noch vorhanden waren, den Alliierten übergeben und in die jeweiligen Staaten zur Auswertung verbracht. So gelangten diese Unterlagen in die USA und erhielten dort die Signaturen H 20 (old) und H 21. Die Unterlagen kamen dann 1967 aus der World War II Records Division, Alexandria, Virginia, USA, in das Bundesarchiv-Militärarchiv zurück. Nach Rückführung der Unterlagen wurden sie als Bestand RH 11 III, General der Pioniere und Festungen GendPiuFest aufgestellt und auf Karteikarten erschlossen. In die K...

  3. General der Artillerie im OKH

    Von Bedeutung ist das überlieferte Kriegstagebuch samt Anlagenbände für das Jahr 1944 und eine Akte mit Angaben zum Einsatz einzelner Verbände und Einheiten der Artillerie sowie der propagandistischen Verwertung der Erfolge der Artillerie. Von einigen wenigen Beobachtungsabteilungen und -batterien liegen Einsatz- und Erlebnisberichte vor.

  4. General der Nebeltruppen im OKH

    Acht Akten behandeln Personalangelegenheiten (u.a. Offiziersstellenbesetzungen, Beförderungen, Beurteilungen, Zahlenübersichten). Ferner enthält der Bestand Angaben zum Einsatz, Verwendung, Unterstellung und Munitionsverbrauch von Verbänden der Nebeltruppen. Ergänzt wir der lückenhafte Bestand durch einige Richtlinien, Merkblätter und Vorschriften.

  5. General der Infanterie im OKH

    Unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges begannen US-Stellen, das erbeutete deutsche Aktenmaterial zu sichten und zu ordnen. Dabei fassten sie das von der deutschen Infanterieführung überlieferte Schrift- und Druckgut in der Reihe H 19 zusammen. Diese erste Verzeichnung im sogenannten Frankfurt-Katalog weist mit Stand vom 1. Oktober 1945 für H l9 insgesamt 114 Nummern nach. Als im Mai 1962 sowie in einer Nachsendung vom Mai 1967 die Rückführung der H 19-Reihe in die Bundesrepublik und die Übernahme durch die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes in Freiburg ...

  6. General der Freiwilligenverbände im OKH

    Das Schriftgut der vorgenannten Dienststellen muss als in den Kriegs- und Nachkriegswirren verlorengegangen angesehen werden. Bei den Akten des Bestandes handelt es sich um Einzelstücke grundsätzlichen Charakters (z.B. Merkblätter, Richtlinien). Das Findmittel zum Bestand wurde angereichert mit diversen Hinweisen auf Unterlagen in anderen Beständen. Es ist unterteilt in die Rubriken Verwendung und Rechtsstellung von Freiwilligen verschiedener Nationalitäten, Aufstellung (u.a. Wlassow-Armee), Einsatz und Gliederung sowie wehrgeistige Betreuung und Propaganda. Erwähnenswert ist die aus 44 Fas...

  7. Inspektion der Eisenbahnpioniere des Heeres (In 10)

    Die Überlieferung der Inspektion muss als in den Kriegs- und/oder Nachkriegswirren verlorengegangen angesehen werden, wobei es sich bei den vorliegenden Schriftstücken um relativ unbedeutende Inhalte handelt. Ergänzende Unterlagen lassen sich auf der ministeriellen Ebene, im Bereich der Amtsdrucksachen, in einigen Nachlässen sowie bei Truppenverbänden, Kommandostellen, Dienststellen und territorialen Befehlshabern (z.B. Bevollmächtigter Transportoffizier einer Armee oder Heeresgruppe; General des Transportwesens einer Heeresgruppe) und v.a. in der schriftlichen Hinterlassenschaft des Genera...

  8. Abteilung Kraftfahrwesen des Heeres (In 12)

    Nach seiner Funktion gehört der "General der Motorisierung im OKH" zu den Waffeninspektionen. Die wenigen erhalten gebliebenen Dokumente stammen aus der Zeit der Doppelfunktion des "Generals der Motorisierung" als OKH und OKW- Dienststelle, wurden aber, wegen des geringen Umfangs, in der Bestandsreihe RH 12 zusammengefasst. Nennenswert ist ein Organisationsplan des Generals der Motorisierung und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen mit Abteilung Kraftfahrwesen (In 12) sowie des Chefs des Kfz-Instandsetzungswesens und Bevollmächtigter für das Kraftfahrwesen (RH 12-12/2). Von den anderen i...

  9. Abteilung Heeres-Flaktruppen (In 13)

    Die Überlieferung der In 13 ist - wie auch die des Gen.H.Flak - nicht erhalten geblieben, auch liegen keine Ersatzüberlieferungen vor. Das Nachrichtenblatt 1 und 2 der Heeres-Flaktruppen befindet sich in RHD 28/8.

  10. Beauftragter z.b.V. Heer

    Dem Bestand zugeordnet wurde lediglich eine Akte mit Fehlermeldungen, technischen Einsatzberichten und Erfahrungen der V-Waffen-Verbände. Sie stammt aus der 2000 aufgelösten Sammlung v. Rhoden. Als Ersatzüberlieferung angesehen werden können rund 50 Akten der Fronttruppenteile und Kommandostellen der V-Waffenverbände (Generalkommando z.b.V. XXX. / LXV. Armeekorps, Division z.V., Artillerie-Regimenter 836, 485, 902, 903 und SS-Werfer-Abt. 500) sowie die hauptsächlich technischen Unterlagen der Heeresversuchsanstalt Peenemünde. Ergänzend liegt im Militärarchiv ein bestandsübergreifendes Verze...

  11. Inspektion für Erziehung und Ausbildung der russischen Verbände des Heeres

    Die schriftlichen Hinterlassenschaften der vorgenannten Dienststellen müssen als in den Kriegs- und Nachkriegswirren verlorengegangen angesehen werden. Bei den wenigen überlieferten Akten handelt es sich um Einzelstücke grundsätzlichen Charakters (z.B. Merkblätter, Richtlinien). Ergänzende Hinweise finden sich auch im Findmittel zum Bestand General der Osttruppen bzw. Freiwilligenverbände (siehe RH 11-V). Erwähnenswert ist die aus 44 Faszikeln bestehende Sammlung der von der Schriftleitung der turkvölkischen und kaukasischen Freiwilligen Zeitung im OKW/Wehrmachtführungsstab/Abteilung für We...

  12. Inspektion der Kriegsschulen des Heeres (In 1)

    Die Überlieferung der Inspektion der Waffenschulen (In 1), nach mehrfacher Umbenennung ab 1. März 1944 Generalinspekteur für den Führernachwuchs des Heeres ist insgesamt äußerst dünn. Von den vorhandenen 135 Archivalieneinheiten enthalten zudem 10 Akten fast ausschließlich Mitteilungsschriftgut zu allgemeinen Heeresangelegenheiten, das schlicht auf dem Verteilerweg innerhalb des OKH auch zur In 1 gelangt war. Mitunter finden sich auf diesen Schriftstücken allerdings auch Vermerke und Verfügungen, die das Arbeitsgebiet des Inspekteurs direkt oder indirekt betrafen. Die Masse der Dokumente un...

  13. Inspektion der Festungen des Heeres (In Fest)

    Die Unterlagen gelangten vermutlich mit einer Aktenrückgabe der World War II Records Division, Alexandria, Virginia, USA, in das Bundesarchiv-Militärarchiv. Der Bestand umfasst insgesamt nur wenige Archivalien, inbesondere zu: - Organisation und Dienstbetrieb (3 AE), - Übungsreisen, -aufgaben und Kriegsspiele, 1921 bis 1935 (21 AE) - Deutsche Landesbefestigung, insbesondere Baubestimmungen, Erfahrungen und Allgemeines (11 AE), - Ausbau und Ausstattung einzelner Befestigungen mit Waffen, Munition und Gerät (24 AE), - Fremde Landesbefestigungen (2 AE), - Wehrgeologie (8 AE). In diesen sind vo...

  14. Feldzeug-Inspektion des Heeres

    Die Überlieferung der Fz In ist insgesamt äußerst dünn. Von den vorhandenen 60 Akten enthalten zudem 26 fast ausschließlich Mitteilungsschriftgut zu allgemeinen Heeresangelegenheiten, das auf dem Verteilerweg innerhalb des OKH auch zur Fz In gelangt war. Mitunter finden sich auf diesen Schriftstücken allerdings auch Vermerke und Verfügungen durch den Feldzeugmeister, bzw. den Chef des Stabes, bei Materien, die das Feldzeugwesen direkt oder indirekt betrafen. In manchen Fällen findet sich dabei auch Schriftverkehr. Bei umfangreicheren Angelegenheiten wurden diese in die Enthält-Vermerke der ...

  15. Inspektion der Truppeningenieure des Heeres (In T)

  16. Heeressanitätsinspektion (San In) / Chef des Wehrmachtsanitätswesens, einschl. Militärärztliche Akademie

    Aus der Heeressanitätsinspektion (SanIn) sind Unterlagen zur Dienststellenverwaltung und zur Organisation des Sanitätsdienstes sowie umfangreiches Material über Personalausbildung und zu medizinischen Fragen verschiedener Fachrichtungen sowie Untersuchungsergebnisse der Militärärztlichen Akademie überliefert. Im Bestand enthalten sind auch die vom Chef des Wehrmachtsanitätswesens (ChefWSan) ins Bundesarchiv gelangten Schriftgutsplitter, da dessen Geschäfte seit Einrichtung der Dienststelle am 28. Juli 1942 bis zum 1. September 1944 vom Heeressanitätsinspekteur Generaloberstabsarzt Prof. Dr....

  17. Veterinärinspektion des Heeres (V In)

    Die schriftliche Hinterlassenschaft der Heeresveterinärinspektion muss als verlorengegangen oder befehlsgemäß vernichtet angesehen werden. Der Bestand setzt sich lediglich aus 8 Akten mit allgemeinen bzw. grundsätzlichen Inhalten zum Veterinärwesen zusammen. Ersatzüberlieferungen für diesen Bereich liegen im Militärarchiv nicht vor. Das Findmittel wurde mit einigen Hinweisen auf entsprechende Vorschriften (RHD 4) versehen.

  18. Inspektion der Infanterie des Heeres (In 2)

    Der größte Teil der in RH 12-2 zusammengefassten Überlieferung stammt aus unterschiedlichen US-Reihen und insbesondere aus vermischten EAP-Unterlagen. Bei etwa 60 Archivalieneinheiten handelt es sich um fadengeheftete Akten aus der Zeit 1919 bis 1935, die offenbar noch nicht an das Heeresarchiv abgegeben worden waren, da sie keine alte Signatur tragen. Auf welchem Weg und von welcher abgebenden Stelle sie in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes gelangten, ließ sich nicht mehr klären. Aus Notizen in den überlieferten Akten geht hervor, dass ein Großteil des Schri...

  19. Inspektion des Reit- und Fahrwesens des Heeres (In 3)

    Die wenigen überlieferten Schriftgutsplitter betreffen vornehmlich die Organisation, Ausbildung und Ausrüstung der Kavallerie in den Jahren um 1930.

  20. Inspektion der Artillerie des Heeres (In 4)

    Die Unterlagen gelangten vermutlich mit einer Aktenrückgabe der World War II Records Division, Alexandria, Virginia/USA, in das Bundesarchiv-Militärarchiv. Vom Schriftgut der Inspektion der Artillerie (In 4) ist neben allgemeinen Unterlagen über die Artillerie (insb. Artillerie-Gerät und Munition) sowie über Ausbildungsangelegenheiten (z.B. Artillerie-Rahmenübungen) vor allem umfangreiches Material zum Luft- und Gasschutz sowie zur Nebelwaffe aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg (hauptsächlich 1919-1936) zu nennen. Einige Forschungs- und Versuchsberichte über neu einzuführende Bewaffnung ...