RKO

Identifier
MA 245 / 1
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1941 - 31 Dec 1945
Level of Description
File
Source
EHRI Partner

Scope and Content

I. Reichskommissariat für das Ostland (RKO): Dienstliche Korrespondenz Hinrich Lohse, 1943-1944, (EAP 99/18), 1-96, unter anderem: 1) Schreiben Rosenberg an Lohse vom 19. Mai 1944: Heftige Kritik an eigenmächtigem Verhandeln mit obersten Reichsbehörden unter Umgehung des Dienstweges, 1-3; 2) geheimes Schreiben Alfred Meyer an Lohse vom 16. März 1943: Differenzen zwischen Meyer und Lohse, Beschwerden Lohse über Disziplinlosigkeit des Generalkommissar Litzmann, 6-7; 3) Schreiben Landespräsident Burmeister an Lohse vom 06. März 1943: Vorschläge für die Ablösung von Generalkommissar Litzmann, Angeblich gute Beziehungen Litzmann zum Reichsführer-SS, Mögliche Nachfolger, Misserfolg der Freiwilligenwerbung in Litauen, 8-13; 4) Tatbericht, Vernehmungsprotokolle, Korrespondenz Lohse mit Außenstelle Ostland, Befehlshaber der Sicherheitspolizei Riga, Juni 1944: Versuch von estnischen Vertrauensleuten der deutschen Abwehr, Lohses Personal auszuspionieren, 14-26, 37-39, 94-96; 5) Korrespondenz Lohse, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, Mai 1944: Anonymer Korruptionsvorwurf gegen Lohse, 27-36; 6) vertraulicher Bericht (ohne Datum, ohne Verfasser): "Wirtschaftsbürokratie und Produktion im Ostland", Kritik der Wirtschaftsverwaltung, Vorschläge zur Abhilfe, Vergleichstabelle der Produktion im vierten Vierteljahr 1941 und erstes Vierteljahr 1942, 40-51; 7) geheimer Bericht (ohne Verfasser) vom 06. Januar 1943: "Der Einbau der baltischen Staaten in das neue Europa", Innere Autonomie, Rückgabe des Privateigentums, Schluss mit der Überfremdung der Betriebe durch Deutsche, Delegation der Verwaltung an Landespräsidenten, Unterstellung aller Behörden im Ostland unter Reichskommissar, 52-59; 8) handschriftliche Notiz Lohse vom 20. Dezember 1943: Rückblick auf militärische und politische Ereignisse des Jahres 1943 (in Stichworten), 60-73; 9) Korrespondenz Lohse, Senator von Allwörden, Juli - August 1943: Vorwurf der Unfähigkeit Lohse gegenüber von Allwörden, 74-79; 10) Aktenvermerk Lohse vom 31. Januar 1944: Einberufung von Letten und Esten, 93; II. Generalkommissariat für Weißruthenien: Korrespondenz Hauptabteilung II Verwaltung, Archivreferent Rall mit anderen Dienststellen, 1942 über Bestände, Unterbringung und Besitz weißruthenischer Archive (unter anderem Radziwill-Archiv; kaiserliches Archiv Minsk; Rotes Archiv; Staatsarchiv Wilna), (EAP 99/20), 97-404; III. Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete/ Jugendreferent Nickel: "Die Jugendarbeit in den besetzten Ostgebieten" (ohne Datum): Zusammenfassung der Jugendlichen in Kinderdörfern, Ausbildung in Deutschland, Einsatz als Flakhelfer oder in der Rüstung, Spätere Übernahme in SS und Polizeibataillone möglich, (EAP 99/20), 405-410; IV. Reichskommissariat Ostland: Autonomie für Lettland und Estland, Korrespondenz Lohse mit über- und nachgeordneten Dienststellen, Oktober 1943 - Februar 1944, Gegensatz zwischen Rosenberg und Himmler einerseits und Lohse andererseits, (EAP 170-b-10-20/2), 411-648, unter anderem: 1) geheimes Schreiben Reichskommissar Ostland/ Burmeister an Lohse vom 28. Oktober 1943: Vorschläge für Vorgehen gegen Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, gegen dessen Autonomieplan für Lettland und Estland, Beschwerde bei Hitler wegen Nichtbeteiligung am Plan, 412-414; 2) geheimes Schreiben Reichskommissariat Ostland/ Burmeister an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom Oktober 1943: Zukünftige staatsrechtliche Stellung Lettland (Rede General Bangerski, Generalinspekteur der lettischen SS-Division), 415; 3) Aktennotiz Reichskommissariat Ostland/ Abteilungsleiter Schierholz vom 28. Oktober 1943 über Rede SS-Obergruppenführer Berger vor den Propagandaleuten der Reichskommissariate: Zusammensiedlung und Bewaffnung der gutwilligen Bauern in Weißruthenien, Härte gegenüber Litauen, Autonomie für Lettland und Estland, 416-417; 4) Vermerk Reichskommissariat Ostland/ Burmeister vom 28. Oktober 1943 über Ferngespräch mit Ministerialdirektor Bräutigam: Autonomie für Lettland und Estland, Beschwerde über Nichtbeteiligung an diesen Plänen, 418-419; 5) Aktennotiz Reichskommissariat Ostland/ Vizechef Matthiessen vom 28. Oktober 1943: Umfang der geplanten Autonomie für Lettland und Estland auf wirtschaftlichem Gebiet, 420-421; 6) geheime Reichssache Stellungnahme Reichskommissariat Ostland/Regierungsrat Trampedach vom 28. Oktober 1943: Ablehnung der Autonomie für Lettland und Estland, 425-428; 7) Schreiben Reichskommissariat an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 26. Oktober 1943: Lettische Brigade an der Front deutsch-freundlicher als in Ausbildung stehende lettische Einheiten (Auszug aus Bericht Kommandeur der Sicherheitspolizei Lettland), 429; 8) Vermerk Reichskommissariat Ostland/ Trampedach 13. Oktober 1943 über Besprechung mit SS-Hauptsturmführer Brandenburg: Autonomie für Lettland und Estland, Berger wahrscheinlich nur für Protektoratsform, 430-432; 9) geheimes Schreiben Höherer SS- und Polizeiführer Ostland an Reichskommissariat Ostland vom 16. Oktober 1943: Ablehnung eines litauischen Selbstschutzes, 432-434; 10) geheimes Schreiben (Abschrift) SS-Obergruppenführer Berger an Generalkommissariat Litauen (von Renteln) vom 11. Oktober 1943: Ablehnung eines starken litauischen Selbstschutzes, 435; 11) geheime Ausarbeitung Reichskommissariat Ostland/ Vialon vom 28. Oktober 1943: Finanzielle Schwierigkeiten bei eventueller Autonomie des baltischen Generalbezirk, 438-442; 12) Fernschreiben (Abschrift) SS-Obergruppenführer Berger an Obergruppenführer Litzmann, (ohne Datum, mit Anschreiben Reichskommissariat Ostland vom 29. Oktober 1943): Beschleunigung der estnischen und lettischen Einberufung ist Voraussetzung für andere "Pläne" (Autonomie), 445-446; 13) geheimes Fernschreiben Reichsleiter Bormann an Lohse vom 31. Oktober 1943: "Führerweisung", zehn Jahrgänge Esten und Letten einzuberufen, 447; 14) Fernschreiben Himmler an Litzmann vom 02. November 1943: Treffen zwischen beiden erst nach 09. November 1943 möglich, Rekrutierung beschleunigen, 448-450; 15) geheimes Fernschreiben Lohse an Bormann vom 12. November 1943: Ablehnung der Rekrutierung durch Landesdirektor Mäe, Zuvor Autonomie verlangt, Verlangen Lohse nach Führerentscheid, 451-454; 16) Schreiben Generalkommissariat Lettland (Drechsler) an Lohse vom 04. November 1943: Stärkung der landeseigenen Verwaltung, besonders durch Einbeziehung von Riga, Gebietskommandant nur Inspekteur, Rücktrittsangebot bei Nichterfüllen seiner Wünsche, 455-459; 17) Schreiben Burmeister an Lohse vom 09. November 1943: Gespräch mit Staatssekretär Stuckart und Hettlage (Reichsrüstungsministerium), die Lohses Standpunkt (keine Autonomie) einnehmen, 466-469; 18) Vermerk Reichskommissariat Ostland/ Abteilung II vom 10. November 1943: Ergebnisse der Musterung von Esten und Letten für die SS, 475; 19) Fernschreiben Lammers an Lohse vom 13. November 1943: Aufforderung zu einer Besprechung mit Hitler, Lammers, Himmler, Rosenberg, Bormann zu kommen, 176; 20) geheime Reichssache Stellungnahme des Reichskommissar Ostland (Lohse): Verwaltungsaufbau des Ostlandes, Ausscheiden der baltischen Generalbezirke ohne altsowjetische Teile aus den besetzten Ostgebieten, keine Autonomie für die baltischen Länder, Gemischte deutsche und einheimische Verwaltung (mit Skizze des damaligen und geplanten Aufbau), 483-495; 21) Presse-Schnelldienst des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 06. November 1943: Ansprache Landesdirektor Mäes anlässlich der Einberufung des Jahrgang 1925 zum Wehrdienst, Gemeinsamer Kampf gegen den Bolschewismus, Erwartung von deutschen Zugeständnisse, 507-511; 22) Führererlass über die Errichtung der Länder Estland und Lettland (Oktober/November 1943), 512-516; 23) Deklaration Rosenberg an das estnische Volk, (November 1943): Aufruf zu gemeinsamem Kampf, 563-568; 24) geheimes Schreiben Reichskommissariat Ostland/ Landrat Eger an Lohse vom 20. November 1943: Positive Bewertung verschiedener Forderungen der Generaldirektoren Lettlands bei der lettischen Mobilmachung, 571-574; 25) Rede des Generaldirektor von Lettland (Dankers), vom 18. November 1943: Aufruf zum gemeinsamem Kampf gegen den Bolschewismus, 579-581; 26) Korrespondenz Rosenberg, Lohse, Dezember 1943 - Februar 1944: Unmittelbarer Bericht Lohse an Hitler unter Umgehung Rosenberg über Autonomie Lettland und Estland, 612-629, 638-639; 27) Schreiben Befehlshaber im Heeresgebiet Nord (Both) an HGr. Nord vom 22. November 1943: Verkündigung der estnischen Selbständigkeit ist Voraussetzung für Einsatz der Esten gegen den Bolschewismus, 641-642; V. Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete: "Anweisungen für Propagandisten und Landwirtschaftsführer zum Agrar-Erlass", (ohne Datum), Allmählicher Übergang von "Gemeinwirtschaft" über "Landbau-Genossenschaft" zu Einzelwirtschaft, (EAP 99/1), 649-665; VI. Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete: "Die Zivilverwaltung in den besetzten Ostgebieten", Teil II, Ukraine, 1941: Organisation, Arbeitsrichtlinien für das Reichskommissariat Ukraine (RKU); Behandlung der Juden, Fremdvölkischen, Volksdeutschen (mit Flugschreiben über Verhältnis zu Kriegsgefangenen und Oatarbeitern), (EAP 99/22 = PS-702), 666-733; VII. Wirtschaft und Verwaltung in den besetzten Ostgebieten: Verordnungen und Richtlinien Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, Beauftragter für den Vierjahresplan, Zentral-Handelsgesellschaft Ost (ZHO), Wirtschaftsstab Ost, 1941-1942 (mit Inhaltsverzeichnis), (EAP 99/22 = PS-1591), 734-787, unter anderem: 1) Anordnung Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 03. Dezember 1941 über Aufgaben der ZHO, 738-747; 2) Geschäftsanweisung Nr. 2, Beauftragter für den Vierjahresplan an ZHO vom 25. September 1942: Übernahme von Fleischwarenfabriken, Schlachthäusern und Ähnlichem, 748-749; 3) Schreiben Wirtschaftsstab Ost an ZHO vom 01. September 1941: Übernahme und Abgabepreis der ZHO, 750; 4) Bericht (29. August 1941) über Verhandlungen der Wirtschaftsinspektion Süd und ZHO: Wiederaufbau der russischen Bereitstellungsorganisationen (Sagot), Aufbau der ZHO im Gebiet der Wirtschaftsinspektion Süd, 751-755; 5) Verordnungen Beauftragter für den Vierjahresplan an ZHO vom 18. August 1941: Einsetzung der ZHO als Monopolgesellschaft, Ihre Aufgaben, 756-757; 6) Anordnung Beauftragter für den Vierjahresplan vom 27. Juli 1941: Schwerpunkt der Wirtschaft der besetzten Ostgebiete (Erdöl, Getreide, Leichtmetall), 760-763; 7) Schnellbrief Beauftragter für den Vierjahresplan vom 31. Juli 1941: Ausscheiden der an Ostpreußen, Reichskommissariat Ostland, beziehungsweise Generalgouvernement fallenden Gebiete aus dem Bereich des Wirtschaftsstabes Ost, 764-765; 8) Besondere Anordnung Nr. 15 des Wirtschaftstabes Ost vom 31. Juli 1941 (Auszugsweise Abschrift): Erfassung und Abtransport von Rohstoffen aus den besetzten Gebieten der UdSSR in das Reichsgebiet, 766-767; 9) Vermerk (Abschrift) vom 02. August 1941: Aufgaben der ZHO, 768-770; 10) Gesellschaftsvertrag Wirtschaftstab Ost vom 18. Juli 1941, 771-782; 11) Ausarbeitung Backe, "12 Gebote für das Verhalten der Deutschen im Osten und die Behandlung der Russen", 783-787 VIII. Aufzeichnung (ohne Verfasser) vom 06. August 1941: "Die landwirtschaftlichen Kollektive in der Sowjetunion", Verstärkte Privatisierung wegen Propagandawirkung auch auf Rotarmisten, Versorgung des Reiches durch Sowchosen, (EAP 99/23), 788-796; IX. geheime "Begründung zum Entwurf einer neuen Agrarordnung" (ohne Verfasser, ohne Datum): Allmählicher Übergang von Gemeinwirtschaft über Landbau-Genossenschaft zur Einzelwirtschaft, Ersatz der Maschinen-Traktoren-Stationen durch deutsche Stützpunkte, (EAP 99/25), 797-806; X. geheimer 2. Arbeitsbericht der ZHO für die Aufsichtsratsitzung am 11. März 1942: Organisation der ZHO, Preissystem in den besetzten Ostgebieten, Übersicht über die durchgeführten Warenbewegungen (mit Erlass und Verordnung des OKH/ Generalstab des Heeres/ Generalquartiermeister, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, Beauftragter für den Vierjahresplan betreffend ZHO), (EAP 99/26 = PS-1593), 807-926; XI. Bevollmächtigter des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bei der HGr. A (Bräutigam): Handakten Kaukasus, 1942-1944, Korrespondenz Bräutigam, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete/I5 (Mende), Politische Autonomie im Widerspruch zu wirtschaftlicher Ausbeutung und Arbeiteranwerbung, Bevorzugung der Bergvölker und Kosaken, (EAP 99/37), 928-992, unter anderem: 1) geheimer Bericht Bräutigam vom 22. Dezember 1942 über mohammedanisches Fest der Balkaren und Kabardiner, Haltung der Bevölkerung, Besuch bei kaukasischen Einheiten, 929-932; 2) Bericht (ohne Verfasser, ohne Datum) an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete: Auszüge aus Reden der Sprecher der verschiedenen Verbindungsstäbe im Kaukasus, 935-936; 3) Schreiben (Abschrift) Chef des Karatschaigebietes an Kommandantur Karatschaigebiet: Anschluss der Balkaren und der Stadt Kislowodsk an dads Karatschaigebiet, 937-940; 4) Lagebericht (Entwurf, ohne Verfasser) vom Dezember 1942: Lage im Nordkaukasus, Schlechte Versorgung, 941-942; 5) Protokoll Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete/ I5 (Mende) über die Besprechung am 05.10.1943 im Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete: Vertreter der Kaukasusvölker, Turkestaner, Tataren und Kosaken, Eventuell Heranziehung von Emigranten, 943-948; 6) Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete: Politische Beurteilung der fünf kaukasischen Volksführer, 949-951; 7) Vermerk Bräutigam vom 30. Dezember 1942: Befürwortung der Reprivatisierung, Rechtliche Sicherung des Besitzes und der freien Verfügungsgewalt über landwirtschaftliche Produkte, 952-953; 8) Erfahrungsbericht des Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg/ Sonderkommando Kaukasien, vom 22. September 1942: Kompetenzstreitigkeiten mit dem SD, der Wirtschaftsinspektion/ Abteilung Wissenschaft und Propagandaabteilung, Bibliotheken und Museen in verschiedenen Städten des Kaukasus, 954-981; 9) Befehl (Abschrift) Oberbefehlshaber HGr. A, (ohne Datum): Verhalten der Truppe beim Einmarsch in das Kaukasusgebiet, 987; 10) geheimer Bericht (Abschrift) HGr. B/ Sodenstern vom 18. Oktober 1942: Verhalten im Kalmückengebiet und Einstellung der kalmückischen Bevölkerung, 988-999; 11) Vermerk Bräutigam vom 14. Oktober 1942 über Anfrage bei Generalstab des Heeres: Keine Ausrufung einer Kosakenrepublik, Politische Entscheidung durch General Köstring und Vertreter des Reichssicherheitshauptamt bei HGr. A (noch keine Entsendung eines Vertreters des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete erfolgt), 1000-1002; 12) Brief (Auszug) Schütte an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 13. Oktober 1942: Positive Einstellung der Kaukasus Bevölkerung, Unterschied zwischen Russen und Ukrainer schwer feststellbar, genauso wenig kosakisches Sonderbewusstsein, Nationalitätenkrieg, 1003-1006; 13) Bericht I.G.-Farbenindustrie/ Volkswirtschaftliche Abteilung vom 09. September 1942: Die Landwirtschaft des Kaukasus (mit zahlreichen Statistiken), 1009-1039; 14) Bericht Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete/ I 5 (Mende) über Türkei-Reise vom 14.-19. August 1942: Neutralitätspolitik der Türkei, Angst vor Umklammerung durch Rommel und von Bock, Interesse am Wohlergehen der Turkvölker, Kaukasische, turkestanische, krimtatarische Emigranten in der Türkei, Deren Beobachtung durch deutschen Vizekonsul de Haas, 1039-1045; 15) Schreiben Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (Entwurf) an Reichskommissariat Ukraine und interne Korrespondenz Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, Mai-Juni 1942: Schaffung einheimischer Selbsthilfewerke zur Bearbeitung wohlfahrts- und gesundheitsfürsorgerischer Aufgaben, Unterstellung medizinischer Einrichtungen unter Generalkommissariate, 1046-1050; 16) Aufzeichnung (Bräutigam) von Gespräch mit Botschafter Schulenburg über Standpunkt Auswärtiges Amt (ohne Datum): Formelle Unabhängigkeit Transkaukasiens, Landesregierungen für Georgien, Armenien, Aserbaidschan usw, Deutsche Berater in der offiziellen Funktion von Botschaftern beziehungsweise Generalkonsuln üben wirkliche Macht aus, Kosakenstaat in Nordkaukasien, 1051-1052; 17) Korrespondenz Wirtschaftstab Ost, Bräutigam, Stabsleiter Schickedanz, April - Juni 1942: Aufklärung der Bevölkerung über Agrarordnung, Behandlung der Armenier, Aufrufe an die Völker Kaukasiens, Instruktionen für ein Reichskommissariat in Kaukasien, Ziele der deutschen Kaukasuspolitik, 1054-1067; 18) Mitteilungen zur Ostpolitik herausgegeben vom Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, 15. November 1944: Aufbau und Arbeit der Krimtatarischen Leitstelle, Umsiedlung ins Reich und nach Rumänien, Arbeitseinsatz im Reich, Versuch ihrer Herausnahme aus dem Ostarbeiterverhältnis, Eventuell Errichtung eines Muftiats, 1067-1069; 19) Schreiben Kwinitadze an Hitler vom 06. Oktober 1941: Bezugnahme auf seine Tätigkeit als Oberbefehlshaber der georgischen Armee 1918, Damaliger gemeinsamer Kampf, Lebenslauf, 1070-1073 20) Ausarbeitung Kantemir, (ohne Datum): "Der Kaukasus und die Sowjets": Geschichte seit dem Ersten Weltkrieg, Kampf zwischen Emigrantenorganisation "Prometheus" (Geführt durch ehemaligen Ministerpräsident Jordania, Anlehnung an westliche Demokratien) und "Kaukasus" (Anlehnung an Deutschland, Italien, Japan, Forderung völliger Unabhängigkeit), 1074-1115; 21) Zusammenstellung (ohne Verfasser, ohne Datum): "Aufbaustab Kaukasien", Seine personelle Besetzung, Als Reichskommissar Schickedanz vorgesehen, Liste von Fachleuten für Kaukasusfragen, 1116-1119; 22) Schreiben Mende an Bräutigam, 06. Januar 1943: Vorschlag für deutsche Propagandamaßnahmen im Kaukasus, 1122-1124; 23) Lagebericht Oberfeldkommandantur Donez/ Abteilung VII vom 20. November 1942: Stimmungsverschlechterung der Bevölkerung wegen Ernährungslage, Schlechte Zusammenarbeit mit den Volksdeutschen, 1125-1126 24) Kommunistisches Flugblatt und Brief an kommunistische Funktionäre, November 1942 (Abschrift in spanischer Wochenschrift "El Espagnol"): Aufruf zur Hilfe für das russische Volk, Zusammenschluss aller antifaschistischen Gruppen, 1127-1130; 25) Schreiben Mende an Bräutigam vom 07. Dezember 1942: Bemühung, den Kaukasus von der Arbeiteranwerbung auszuschließen, 1143-1144; 26) Schreiben Meyer an Reichskommissariat Ukraine vom 23. November 1942: Allmähliche Einführung der Normalschrift in der Ukraine, 1145; 27) Schreiben Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete an OKH/ Generalquartiermeister vom 09. November 1942: Rangabzeichen für Kosakenformationen, Rückgabe des von den Bolschewisten genommenen Kleinhausbesitzes an die früheren Eigentümer, 1148-1152; 28) Aktenvermerk über Besprechung zwischen Wirtschaftsinspektion Süd (Oberkriegsverwaltungsrat Schiller) und Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (Mende, Himpel) am 06. November 1942: Agrarpolitik bei den kaukasischen Bergvölkern, 'Sonderbehandlung' der Kosaken schwierig wegen starker Vermischung mit Russen und Ukrainern, Bevorzugte Behandlung von Kriegsgefangenen und Partisanenbekämpfern, Selbstverwaltungsversuch der Kuban-Kosaken, 1153-1159; 29) geheimer Vortrag HGr. A/Stabsoffizier für den Propagandaeinsatz vom 18. Dezember 1942: Aufgaben der Wehrmachtspropaganda im Bereich der HGr. A, Romantische Überschätzung der Bergvölker, Propagandawirkung der Agrarordnung, der Förderung von Kleingewerbe uns -handel, kulturellen Veranstaltungen, Schulen, Kein Unterschied bei der Behandlung von Russen, Bergvölkern und Kosaken (Schlußbemerkung von Generaloberst Kleist), 1160-1212; 30) Rundfunkrede des Sonderführer Schüle vom 05. Januar 1943: Dementi zu Gerüchten über deutschen Rückzug, 1213-1217; 31) Korrespondenz Bräutigam, Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete, HGr. A vom 31. Dezember 1942 - 07. Januar 1943: Erfolgloser Versuch Bräutigams, mindestens 50.000 nordkaukasische Flüchtlinge in der Süd-Ukraine unterzubringen, Gefährdung der deutschen Kaukasuspolitik durch Rückzug, 1218-1221, 1260-1263; 32) geheime Verfügung HGr. A vom 02. Januar 1943: Unterstellung aller deutschen Dienststellen unter HGr. A, 1226; 33) geheimes Schreiben Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete an OKH vom 19. Dezember 1942: Besonderes Entgegenkommen gegenüber den Kalmücken, Schulbücher in kalmückischer Sprache, 1227-1228; 34) auszugsweise Lageberichte der Oberfeld- und Feldkommandanturen des Heeresgebiet B vom 15. Oktober-14. November 1942: Bandentätigkeit, Absinken der Stimmung der Bevölkerung, Ablehnung der Zwangsanwerbung ins Reich durch die Bevölkerung, 1229-1239; 35) geheime Skizze vom 01. Januar 1943: Zurücknahme der HGr. A, 1241; 36) Teilnehmerliste und Programm für die Besprechung des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete und der Wehrmacht am 18. Dezember 1942: unter anderem Rosenberg, Meyer, Tippelskirch, Fritsch, 1264-1266; 37) Anweisungen Bräutigam an seinen Bevollmächtigten für die Besprechung in Berlin 18. Dezember 1942: Schlechte Ernte, Arbeitsanwerbung ins Reich beenden, 1267-1271; 38) Schreiben Bräutigam an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 26. Dezember 1942: "Bergjuden" (= Stamm der "Taten") haben mit Juden nur Religion gemeinsam, 1272; 39) geheime Verfügung Beauftragter für den Vierjahresplan vom 01. Dezember 1942: Vorrang der Truppe und des Reiches bei Verteilung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse in den besetzten Ostgebieten, 1273-1274; 40) Korrespondenz Bräutigam, Mende, Zentralstelle für die angehörigen der Ostvölker, Wirtschaftsinspektion Kaukasus, HGr. A, Generalquartiermeister, November - Dezember 1942: Arbeitseinsatz von Kaukasiern ungünstig wegen zu erwartenden politischen Stimmungsumschwung bei der Bevölkerung, Verschlechterung der Situation für die Truppe, 1275.1291; 41) Schreiben Bräutigam an HGr. A/ Generalquartiermeister vom 10. Dezember 1942: Eventuell Mißstimmung in der Bevölkerung durch Einrichtung einer Frontzone, 1292; 42) Schreiben Bräutigam an HGr. A/ Generalquartiermeister vom 08. Dezember 1942: Gesonderte Aufstellung von Don-, Kuban-, Terekkosakenverbänden, 1293; 43) geheimes Rundschreiben OKH/ Generalstab des Heeres/ Generalquartiermeister vom 12. November 1942: Dienstanweisung für die Vertreter des Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete bei den Heeresgruppen, Sonderregelung für HGr. A, Namensliste, 1294-1297; 44) geheimer Bericht Dittloff vom 03. Dezember 1942: Erste allgemeine Eindrücke im Nordkaukasus, 1299-1305; 45) geheimes Schreiben Bräutigam an Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete vom 03. Dezember 1942: Eintreffen von kaukasischen Emigranten und Kriegsgefangenen auf Grund von Vereinbarung mit SS-Obersturmbannführer Gräfe, 1306; 46) Rundschreiben Lammers an die Reichsminister vom 26. Oktober 1942: Rechtsetzungsrecht des Ministerrats für die Reichsverteidigung, 1309-1310; 47) Bericht (ohne Verfasser, ohne Datum): Besuch eines mohammedanischen Festes in Kislowodsk am 11. Oktober 1942: Höhepunkt die Verkündigung der Abschaffung des Kolchosensystems, 1313-1318; 48) Korrespondenz HGr. A/ Generalquartiermeister, Sonderkommando 203 beim Panzer-Armeeoberkommando 1, Oktober 1942: Ablehnung des russischen für den Kaukasus, Wiedereröffnung von Schulen, 1319-1321; 49) "Mitteilungen zur Ostpolitik" vom 27. Januar 1945: Zerschlagung des Kalmückischen Kavallerie-Korps durch sowjetische und polnische Truppen, 1328-1330; 50) Ausarbeitung (ohne Verfasser, ohne Datum): Wirtschaftliche Bedeutung des Kaspischen Meeres, 1331-1334; 51) Korrespondenz Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete/ Dienststelle Fink, OKW/ Chef Wehrmachtpropaganda, September 1942: Zusammenarbeit beziehungsweise Meinungsverschiedenheiten bei der Herausgabe von Zeitungen für kaukasische Legionäre, 1335-1337.

Ergänzende Angaben zum Fundort: Abbate (siehe oben angegebene Gliederung: XI.5, 943-948); Almars (XI.5, 943-948); Alschibaja (XI.5, 943-948); Atam-Alibekopf (XI.5, 943-948) Backe (VII.5, 756-757); Bairamukow (XI.6, 949-951); Baitschorow (XI.6, 949-951); Berger (I.3, 8-13); Burgsdorff (I.3, 8-13) Djamalian (XI.5, 943-948); Dudanginsky (S. 46, XI.5, 943-948); Duderow (XI.5, 943-948) Gabliani (XI.2, 935-936), (XI.5, 943-948); Gambarow (XI.5, 943-948); Graefe (XI.5, 943-948); Grote (XI.5, 943-948) Haid (XI.5, 943-948); Hengelhaupt (XI.5, 943-948) Jeckeln (IV.9, 432-434) Kadia (XI.5, 943-948); Kantemir (XI.5, 943-948); Kotschkarow (XI.6, 949-951); Krasnow (XI.5, 943-948) Lorenz (XI.43, 1294-1297); Lüdersen (XI.5, 943-948) Magalow (XI.2, 935-936), (XI.5, 943-948); Magoma (XI.2, 935-936), (XI.5, 943-948); Mouradian (XI.5, 943-948); Müller (XI.43, 1294-1297) Naumenko (XI.5, 943-948); Nosadse (XI.5, 943-948) Oberländer (XI.1, 929-932) Pawlow (XI.5, 943-948) Rosenberg (IV.20, 483-495) Saharuni (XI.5, 943-948); Schadow (XI.6, 949-951); Schütte (XI.12, 1003-1006); Stadler (XI.5, 943-948) Theurer (XI.43, 1294-1297); Tonkeschow (XI.6, 949-951); Tugay (XI.2, 935-936) Veli Kajum (XI.5, 943-948) Weißauer (XI.43, 1294-1297)

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