Kaiserliche Schutztruppen

Identifier
RW 51
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1891 - 31 Dec 1918
Level of Description
Collection
Languages
  • German
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

Schriftgut

80 Aufbewahrungseinheiten

0,3 laufende Meter

Creator(s)

Biographical History

Geschichte des Bestandsbildners

Nachdem das Deutsche Reich in den ersten Jahren seines Bestehens aus außenpolitischen Erwägungen auf eine aktive Kolonialpolitik verzichtet hatte, änderte sich dies ab 1884.

Es entstanden die formell als "Schutzgebiete" bezeichneten Kolonien Deutsch-Südwestafrika, Togo, Kamerun, Deutsch-Neuguinea, Deutsch-Ostafrika und Samoa.

Die in der Folgezeit eingerichteten Gouvernements dieser Schutzgebiete unterstanden zunächst der Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt und schließlich dem hieraus erwachsenen Reichskolonialamt. Das 1898 erworbene Pachtgebiet Kiautschou in China unterstand dem Reichsmarineamt.

Von Anfang an bestand die Notwendigkeit, in den Kolonien die Interessen des Reiches auch mit militärischer Gewalt durchsetzen und wahren zu können. In der Anfangsphase wurde diese Aufgabe von Schiffen und Landungskommandos der Kaiserlichen Marine wahrgenommen. In den deutschen Südsee-Kolonien blieb dies so auch bis zuletzt.

In den afrikanischen Kolonien kam es zu einer eigenen Entwicklung. In Deutsch-Südwestafrika entstand 1889 eine Truppe aus deutschen Freiwilligen mit vertraglicher Bindung unter einem aktiven Offizier (Hauptmann Curt von François), die zunächst nur polizeiliche Aufgaben wahrnehmen sollte. In Deutsch-Ostafrika stellte der Reichskommissar Hauptmann Herrmann Wissmann 1889 zur Niederschlagung des 1888 ausgebrochenen "Araber-Aufstandes" eine Truppe aus angeworbenen Afrikanern auf.

Mit Gesetz vom 22. März 1891 wurde schließlich die "Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika" aus Freiwilligen des Heeres und der Marine sowie angeworbenen Freiwilligen gebildet, es folgten mit Gesetz vom 9. Juni 1895 die "Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika" und die "Schutztruppe für Kamerun". Eine Schutztruppe für Togo war zeitweise in Planung, wurde jedoch nicht gebildet, ebensowenig wie es Schutztruppen für Deutsch-Neuguinea oder Samoa gab. Dort entstanden lediglich Polizeitruppen.

In den jeweiligen Schutzgebieten hatte der Gouverneur die höchste militärische Gewalt inne, der Kommandeur der Schutztruppe war ihm unterstellt. Den Schutztruppen oblag die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung. Phasenweise waren die einzelnen Schutztruppen ausschließlich mit der Niederschlagung von Aufständen der eingeborenen Bevölkerung beschäftigt. Hierfür wurden zum Teil erhebliche personelle Verstärkungen aus Deutschland herangeführt.

Die Schutztruppen wurden zunächst durch das Reichsmarineamt geführt. Mit dem "Gesetz betreffend die Kaiserlichen Schutztruppen in den Afrikanischen Schutzgebieten und die Wehrpflicht daselbst" vom 18. Juli 1896 wurden die Schutztruppen dem Reichskanzler unterstellt, wahrgenommen durch die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt. In der Kolonialabteilung war zuständig die Abteilung M - Militärverwaltung (Kommando, bzw. Oberkommando der Schutztruppen). Die organisatorische Betreuung übernahm das Preußische Kriegsministerium (Armeeabteilung). Die Kommandoangelegenheiten wurden durch den Direktor der Kolonialabteilung wahrgenommen, mit der Abteilung M als seinem militärischen Stab. Mit Errichtung des Reichskolonialamtes durch Allerhöchsten Erlaß vom 17. Mai 1907 wurde diesem das Kommando der Schutztruppen unterstellt, nunmehr als militärischer Führungsstab mit verantwortlicher Kommandogewalt.

Wie die Marine unterstanden die Schutztruppen dem Oberbefehl des Kaisers. Ihre Angehörigen waren Freiwillige des Heeres (bzw. der Armeen Preußens, Bayerns, Sachsens und Württembergs) und der Marine, die für die Zeit ihres Dienstes in den Schutztruppen aus der jeweiligen Armee oder der Marine ausschieden und danach wieder dorthin zurückkehrten.

Die männliche deutsche Bevölkerung in den Schutzgebieten unterlag der Wehrpflicht. Dieser konnten die Wehrpflichtigen in den Schutztruppen nachkommen.

Die Schutztruppen umfaßten 1913 die folgenden Personalstärken:

  • Kommando der Schutztruppen in Berlin: 80 Mann

  • Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika: 2758 Mann (266 Deutsche, 2492 Eingeborene)

  • Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika: 1970 Mann (Deutsche)

  • Schutztruppe für Kamerun: 1471 Mann (171 Deutsche, 1300 Eingeborene)

Während des Herero-Aufstandes lag die Personalstärke der Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika 1907 bei ca. 15.000 Mann.

Der Ausbruch des Ersten Weltkrieges traf die deutschen Kolonien unvorbereitet. Verteidigungsmaßnahmen gegenüber anderen Kolonialmächten waren nie ernsthaft in Erwägung gezogen worden, die Reichsregierung war davon ausgegangen, daß im Falle einer europäischen Auseinandersetzung die Kolonien gemäß der Vereinbarungen in der Kongoakte von 1885 aus den Kämpfen herausgehalten werden könnten, trotz mahnender Stimmen aus den Kolonien selbst. Am 1. August 1914 wurde daher in den Schutzgebieten zunächst nur der Ausnahmezustand verhängt. Erst Mitte August 1914 wurde in den Schutzgebieten mobil gemacht, doch waren die dortigen bewaffneten Verbände (Schutztruppen, Polizeitruppen, anwesende Marineeinheiten) letztlich gegenüber den zahlen- und materialmäßig weit überlegenen Gegnern ohne Chancen. Es gingen, zum Teil nach heftigen Kämpfen, zum Teil aber auch kampflos, verloren:

  • am 27. August 1914 Togo

  • am 7. September 1914 Samoa

  • am 17. September 1914 Deutsch-Neuguinea

  • am 9. Juli 1915 Deutsch-Südwestafrika

  • im Februar 1916 Kamerun

Das der Marine unterstehende Pachtgebiet Kiautschou hatte nach schweren Kämpfen am 7. November 1914 kapituliert. Einzig in Deutsch-Ostafrika konnte sich die Schutztruppe bis zuletzt halten und dadurch erhebliche gegnerische Kräfte binden. Ihr Kommandeur, Generalmajor Paul von Lettow-Vorbeck, legte erst auf Befehl aus Berlin am 25. November 1918 die Waffen nieder.

Scope and Content

Geschichte des Bestandsbildners

Der Bestand enthält als Sammelbestand die Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen für Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika und Kamerun, sowie des Kommandos der Schutztruppen, soweit sie im Militärarchiv vorhanden sind.

Bestandsbeschreibung

Der Bestand enthält nur wenige echte Sachakten. Er besteht vor allem aus einer Zusammenstellung von Kommandobefehlen Des Kommandos der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika von 1907 bis 1914, sowie einer Akte desselben Kommandos mit Berichten unterstellter Einheiten und Dienststellen von 1916. Hinzu kommen Unterlagen zu Organisation und Versorgung in Deutsch-Ostafrika und Deutsch-Südwestafrika und insbesondere einige handgezeichnete Karten. Zu Kamerun sind nur zwei Dokumente überliefert.

Vorarchivische Ordnung

Die Überlieferung der Schutztruppen Im Bundearchiv-Militärarchiv ist rein fragmentarisch. Das Schutztruppen-Archiv im Heeresarchiv wurde mit diesem beim Luftangriff auf Potsdam im April 1945 vernichtet. Dies gilt für die Personalakten der Schutztruppen und für die im Archiv befindlich gewesenen Sachakten der Schutztruppen in den Kolonien selbst. Die Überlieferung des Kommandos der Schutztruppen befindet sich im wesentlichen im Bestand R 1001 Reichskolonialamt. Die nach dem Ersten Weltkrieg in Afrika verbliebenen Unterlagen der Schutztruppen befinden sich heute in den Nationalarchiven von Tansania (Daressalam), Namibia (Windhuk) und Kamerun (Duala). Zusätzlich befinden sich im Belgischen Reichsarchiv in Brüssel Unterlagen der Schutztruppen aus Ruanda. Filme zu den Unterlagen in Windhuk und Daressalam befinden sich im Bundesarchiv in Berlin.

Ersatzüberlieferung zu den Schutztruppen und ihren Einsätzen findet sich vor allem in den Unterlagen der Kaiserlichen Marine, die in der Regel unterstützend tätig war oder bei Aufständen auch Landungskommandos stellte.

Zusätzlich ist zu verweisen auf die Überlieferung der von Bayern, Sachsen und Württemberg gestellten Kontingente zu den Schutztruppen in den jeweiligen Landesarchiven.

Erschliessungszustand

Der Bestand RW 51 war ursprünglich angelegt als Bestand für die "kaiserlichen Schutztruppen und sonstigen deutschen Landstreitkräften in Übersee" und umfaßte 29 AE. Im Jahr 2010 wurden die Unterlagen des Ostasiatischen Expeditionskorps herausgezogen und bildeten mit entsprechenden Neuzugängen den neu angelegten Bestand RW 61. Der Bestand RW 51 umfaßt seither ausschließlich Unterlagen der Kaiserlichen Schutztruppen und wurde in der Folge grundlegend überarbeitet und tiefer erschlossen. Einige Neuzugänge kamen hinzu.

Zitierweise

BArch RW 51/...

Related Units of Description

  • Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv

  • Bestände:

  • MSG 2 (Sachthematische und biographische Sammlung zur deutschen Militärgeschichte 1849-1945)

  • N 14 (Boell, Ludwig (Hauptmann))

  • N 38 (Lequis, Arnold (General der Infanterie))

  • N 85 (Pfeiffer, Harald (Leutnant))

  • N 103 (Lettow-Vorbeck, Paul von (Generalmajor))

  • N 521 (Zimmermann, Karl (Generalmajor))

  • N 1030 (Franke, Victor (Generalmajor))

  • PH 10 (Formationen der Infanterie der Preußischen Armee)

  • R 151 (Kaiserliches Gouvernement in Deutsch-Südwestafrika)

  • R 175-I (Gouvernement von Kamerun)

  • R 1001 (Reichskolonialamt)

  • R 1001 KART (Reichskolonialamt Kartensammlung)

  • R 1002 (Behörden des Schutzgebietes Deutsch-Südwestafrika)

  • R 1003 (Behörden des Schutzgebietes Deutsch-Ostafrika)

  • RH 18 (Chef der Heeresarchive und nachgeordneter Bereich)

  • RH 61 (Kriegsgeschichtliche Forschungsanstalt des Heeres)

  • RM 2 (Kaiserliches Marinekabinett)

  • RM 3 (Reichsmarineamt)

  • RM 5 (Admiralstab der Marine / Seekriegsleitung der Kaiserlichen Marine)

  • RM 8 (OKM / Kriegswissenschaftliche Abteilung der Marine (Marinearchiv))

  • RM 20 (OKM / Marinekommandoamt der Reichsmarine und Kriegsmarine)

  • RM 31 (Marinestation der Ostsee der Preußischen Marine und Kaiserlichen Marine)

  • RM 38 (Kreuzergeschwader der Kaiserlichen Marine)

  • RM 121-I (Landstreitkräfte der Kaiserlichen Marine)

  • Akten:

  • RM 31/805 Schutztruppen, 1903-1919

  • RM 31/809 Schutzgebiete im Allgemeinen, 1903-1913

  • RM 31/810 bis 813 Expedition nach Südwestafrika 1904, 1904-1916

  • RM 31/814 bis 815 Expedition nach Ostafrika 1905, 1905-1912

  • RM 31/108 Anstellung von Zahlmeisterpersonal bei der Schutztruppe in Ostafrika, 1891-1899

  • RM 31/109 Schutztruppen, 1900-1902

  • MSG 2/1357 Hoffmann, Albert: Deutsch-Ostafrika im Weltkriege. Erinnerungen an die Kämpfe gegen die Herero, ca. 1926

  • Amtliche Druckschriften

    • Das deutsche Kolonialblatt. Amtsblatt für die Schutzgebiete, 1890-1921
    • Amtsblatt für das Schutzgebiet Kamerun. Bd.1 (1908) bis Bd.7 (1914)
    • Amtsblatt für das Schutzgebiet Deutsch- Südwestafrika Bd.1 (1910) bis Bd.6 (1915)
    • Amtlicher Anzeiger für Deutsch- Ostafrika Bd.1 (1900) bis Bd.17 (1916)
    • Die deutschen Schutzgebiete in Afrika und der Südsee. Amtliche Jahresberichte 1909/10- 1912/1
  • Literatur

    • Amtlicher Anzeiger für deutsch-Ostafrika Amtsblatt für das Schutzgebiet Deutsch-Südwestafrika Amtsblatt für das Schutzgebiet Kamerun
    • Becker, Felicitas und Beez, Jigal (Hrsg.): Der Maji-Maji-Krieg in Deutsch-Ostafrika 1905 - 1907. Berlin 2005
    • Bley, Helmut: Kolonialherrschaft und Sozialstruktur in Deutsch-Südwestafrika 1894 - 1914. Hamburg 1968
    • Das Deutsch-Ostafrika-Archiv. Inventar der Abteilung "German Records" im Nationalarchiv der Vereinigten Republik Tansiania, Dar-Es-Salam. 2 Bde. Berab. von Eckhardt G. Franz und Peter Geissler. Marburg 1973 (Veröffentlichungen der Archivschule Marburg, Nr. 9)
    • Die Kaiserliche Marine während der Wirren in China 1900 -1901. Hrsg. vom Admiralstab der Marine. Berlin 1903
    • Die Kämpfe der deutschen Truppen in Südwestafrika. Aufgrund amtlichen Materials bearb. von der Kriegsgeschichtlichen Abt. I des Großen Generalstabes. 2 Bde. Berlin 1906 -1907
    • Die Kämpfe des Deutschen Expeditionskorps in China und ihre militärischen Lehren. Dargestellt vom Kriegsberichterstatter E. Baron Binder-Krieglstein. Berlin 1902
    • Geschichte des Ostasiatischen Eisenbahn-Bataillons. Bearb. im Auftrag der Inspektion der Verkehrstruppen. Berlin 1907
    • Giehrl, Rudolf: China-Fahrt. Erlebnisse und Eindrücke von der Expedition 1900 - 1901. München 1903
    • Götzen, Graf von: Deutsch-Ostafrika im Aufstand 1905/06. Berlin 1909
    • Gründer, Horst: Geschichte der deutschen Kolonien. 4. Aufl. Paderborn, München 2000
    • Hausen, Karin: Deutsche Kolonialherrschaft in Afrika. Wirtschaftsinteressen und Kolonialverwaltung in Kamerun vor 1914. Zürich, Freiburg i. Br. 1970
    • Hoffmann, Florian: Okkupation und Militärverwaltung in Kamerun. Etablierung und Institutionalisierung des kolonialen Gewaltmonopols. Göttingen 2007
    • Huber, Ernst Rudolf: Deutsche Verfassungsgeschichte seit 1789. Bd. 4. Struktur und Krisen des Kaiserreichs. Berlin, Köln, Mainz 1982
    • Kaulich, Udo: Die Geschichte der ehemaligen Kolonie Deutsch-Südwestafrika (1884-1914). Eine Gesamtdarstellung. Frankfurt am Main u.a. 2001
    • Lettow-Vorbeck, Paul von: Meine Erinnerungen aus Ostafrika. Leipzig 1920 Leutwein, Theodor: Elf Jahre Gouverneur in Deutsch-Südwestafrika. Berlin 1908
    • Mentzel, Heinrich: Die Kämpfe in Kamerun 1914 - 1916. Vorbereitung und Verlauf. Beriin 1936 (Schriften der Kriegsgeschichtiichen Abteilung im Historischen Seminar der Friedrich-Wilhelm-Universität Berlin, Heft 12)
    • Nigmann, Ernst: Geschichte der Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. Bearb. im dienstlichen Auftrag. Berlin 1911
    • Nuhn, Walter: Feind überall. Guerillakrieg in Südwest. Der große Nama-Aufstand 1904 -1908. Bonn 2000
    • Nuhn, Walter: Flammen über Deutsch-Ostafrika. Der Maji-Maji-Aufstand 1905/06, die erste gemeinsame Erhebung schwarzafrikanischer Völker gegen weiße Kolonialherrschaft. Ein Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte. Bonn 1998
    • Nuhn, Walter: Kamerun unter dem Kaiseradler. Geschichte der Erwerbung und Erschließung des ehemaligen deutschen Schutzgebietes Kamerun. Ein Beitrag zur deutschen Kolonialgeschichte. Wilhelmshaven 1995
    • Nuhn, Walter: Kolonialpolitik und Marine. Die Rolle der Kaiserlichen Marine bei der Gründung und Sicherung des deutschen Kolonialreiches 1884 -1914. Bonn 2002
    • Nuhn, Watter: Sturm über Südwest. Der Hereroaufstand von 1904. Ein düsteres Kapitel der deutschen kolonialen Vergangenheit Namibias. Koblenz 1989
    • Oelhafen, H. von: Feldzug in Südwest 1914 -1915. Berlin 1923 Puttkamer, Jesco von: Gouverneursjahre in Kamerun 1912
    • Pesek, Michael: Koloniale Herrschaft in Deutsch-Ostafrika. Expeditionen, Militär und Verwaltung seit 1880. Frankfurt a.M. 2005
    • Quellen zur Geschichte Afrikas südlich der Sahara in den Archiven der Bundesrepublik Deutschland. Hrsg. vom Internationalen Archivrat. Zug 1970
    • Röhr, Gustav: Die Feldspurbahnen Südwestafrikas. Krefeld 1967
    • Scheibert, J.: Der Krieg in China 1901 -1901. Berlin 1909
    • Schnee, Heinrich: Als letzter Gouverneur in Deutsch-Ostafrika. Heidelberg 1964
    • Schnee, Heinrich: Deutsch-Ostafrika im Weltkrieg. Leipzig 1920
    • Seifert, Karl-Dieter: Deutsche Flieger über den Kolonien. Zweibrücken 2007
    • Strizek, Helmut: Geschenkte Kolonien. Ruanda und Burundi unter deutscher Herrschaft. Berlin 2006
    • Sudholt, Gerd: Die deutsche Eingeborenenpolitik in Südwestafrika. Hildesheim, New York 1975
    • Westphal, Wilfried: Geschichte der deutschen Kolonien. München 1984
    • Zimmerer, Jürgen: Deutsche Herrschaft über Afrikaner. Staatlicher Machtanspruch und Wirklichkeit im kolonialen Namibia. Hamburg 2001 (Europa - Übersee, Bd. 10)
    • Zimmerer, Jürgen und Zeller, Joachim (Hrsg.): Völkermord in Deutsch-Südwestafrika. Der Kolonialkrieg (1904-1908) in Namibia und seine Folgen. Berlin 2004
    • Abermeth, Katharina. Heinrich Schnee. Karrierewege und Erfahrungswelten eines deutschen Kolonialbeamten. Kiel 2017.
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