245. Infanterie-Division

Identifier
RH 26-245
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1944 - 31 Dec 1944
Level of Description
Fonds
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

5 AE0,1 lfm

Schriftgut

Biographical History

Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", Bd. 8, Seite 193, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.

  1. Infanterie-Division

(WK V, E 14 Mülhausen/Elsaß)

    1. 1943 als bodenständige Division im Raum Rouen (15. Armee) durch WK XI aus der bei diesem in Bergen-Belsen seit dem 19. 6. 1943 aus Genesenden und Trossen der 323. Inf.Div. (WK V) in Aufstellung befindlichen Division "D":

Gren.Rgt. 935 I.-III.

Gren.Rgt. 936 I.-III.

Gren.Rgt. 937 I.-III.

Art.Rgt. 245 I.-III.

Div.Einheiten 245.

Das Artillerie-Rgt. erhielt März 1944 eine Fla-Kp. (11. Bttr.), die im Juli zur Aufstellung einer Pz.Jg.Abt. 245 diente. Das Füsilier-Btl. 245 wurde nach dem Rückzug aus Frankreich durch die Schnelle Abt. 505 aufgestellt. Die Division kam in Schleswig-Holstein in englische Gefangenschaft.

Unterstellung:

1943

Okt.: z. Vfg.; "D"; Westen; Rouen

Nov./Dez.: z. Vfg.; 15.Armee; "D"; Westen; Rouen

1944

Jan./April: LXXXI; 15.Armee; "D"; Westen; Dieppe

Mai/Juli: LXXXI; 15.Armee; "B"; Westen; Dieppe

Aug.: LXVII; 15.Armee; "B"; Westen; Belgien

Sept.: LXXXIX; 15.Armee; "B"; Westen; Belgien

Okt.: LXXXVIII; 15.Armee; "B" Westen; Tilburg

Nov.: LXVII; 15.Armee; "B"; Westen; Breda

Dez.: z. Vfg.; 1.Armee; "G"; Westen; Saarpfalz

1945

Jan./Feb.: LXXXIX; 1.Armee; "G"; Westen; Nord-Elsaß

März: z. Vfg.; Ob. West; Westen; Niederrhein

Apr. (Rest): II. Fs.; 1. Fs.Armee; Nordwest; Westen; Norddeutschland

Anmerkung:

Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im Einzelnen:

1940

  1. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.

1941

  1. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.

1942

  1. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept.,8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.

1943

  1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept.,4. Okt.,8. Nov., 3. Dez.

1944

  1. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.)

1945 (31.Dez.)

  1. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai

Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.

Archival History

Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Aus diesen erhalten gebliebenen Verzeichnissen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 KTB von Divisionen eingereicht, diese jedoch nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet wurden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, entstanden bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Ib-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben wurden. Dieses Aktenmaterial wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Studiengruppe der US-Historical-Division.

Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Fällen in größerem Umfang überliefert, nämlich für die 7., 10., und 17. Infanterie-Division, die alle drei im Wehrkreis VII (München) bzw. im 1937 eingerichteten Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet waren.

Scope and Content

Kriegstagebücher oder Tätigkeitsberichte der Abt. Ia, Ib, Ic und IIa sind nicht überliefert.

Related Units of Description

  • RH 7 OKH/Heerespersonalamt, Verleihungslisten KVK und EK

  • ZA 1 US-Historical Division / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer, ZA 1/1048 und 1203-1204 Einsatz Elsaß 1944

  • Hingewiesen sei noch auf die Erkennungsmarken-Verzeichnisse und Verlustlisten (Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin).

Sources

  • RHD 62

  • Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bd. 70

  • Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

  • Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.

Process Info

  • Findbuch

  • Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und 2012 überarbeitet.

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  • Bundesarchiv

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