2. Infanterie-Division (mot.)

Identifier
RH 26-2
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1939 - 31 Dec 1940
Level of Description
Fonds
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

12 AE0,3 lfm

Schriftgut

Biographical History

Die organisationsgeschichtlichen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", 14 Bände, (Bd. 2, Seite 100), Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.

(WK II, E 5 Stettin)

Okt. 1934 in Stettin unter der Tarnbezeichnung "Artillerieführer II"; 15.10.1935 2. Inf. Div.; 12.10.1937 motorisiert, 18.8.1939 mobil mit:

Inf. Rgt. (mot) 5 Stettin I.-III.

Inf. Rgt. (mot) 25 Stargard I.-III.

Inf. Rgt. (mot) 92 Greifswald I.-III.

Art. Rgt. (mot) 2 Stettin I.-III. mit I./Art. Rgt. 38

Div. Einheiten 2 (aber Pi. Btl. 32)

II./92 wird II./Inf. Rgt. Großdeutschland. Am 15.10.1939 scheidet Inf. Rgt. 92 ganz aus, wird entmotorisiert und tritt zur 60. Inf. Div. Dafür tritt 1940 ein neugebildetes Kradschützen-Btl. hinzu:

Inf. Rgt. (mot) 5

Inf. Rgt. (mot) 25

Kradschützen. Btl. 22

Art. Rgt. (mot) 2 mit I./Art. Rgt. 38

Div. Einheiten 2

Am 5.10.1940 wird die Division in die 12. Pz. Div. umgegliedert. Dabei werden abgegeben: III./5 als Kradschützen-Btl. 34 zur 4. Pz. Div., III./25 als Kradschützen-Btl. 30 zur 20. Inf. Div. (mot), II./Art. Rgt. 2 als selbst. schw. Art. Abt. 154. Am 10.1.1941 endgültig in 12. Pz. Div. umbenannt.

Unterstellung:

1939

Sept.: XIX; 4. Armee; Nord; Osten; Westpreußen, Polen

Okt.: z. Vfg.; 1. Armee; "C"; Westen; Saarpfalz

1940

Jan.: XIX; 12. Armee; "A"; Westen; Eifel

Mai: z. Vfg.; 16. Armee; "A"; Westen; Eifel

Juni: XV; Kleist (4); "B"; Westen; Somme, Loire

Juli/Aug.: BdE; Heimat

Sept./Nov.: XIV; 12. Armee; "B"; Osten; Polen

Dez.: XXXXVI; 11. Armee; "C"; Heimat

Anmerkung:

Die Unterstellungsverhältnisse sind (nach den "Schematischen Kriegsgliederungen") jeweils nur für einen Stichtag pro Monat angegeben; im einzelnen:

1940

  1. Juni, 21. Juli, 1. Aug., 13. Sept., 7. Okt., 7. Nov., 12. Dez.

1941

  1. Jan., 10. Feb., 12. März, 5. Apr., 1. Mai, 5. Juni, 1. Juli, 7. Aug., 3. Sept., 2. Okt., 4. Nov., 4. Dez.

1942

  1. Jan., 6. Feb., 10. März, 5. Apr., 11. Mai, 8. Juni, 4. Juli, 5. Aug., 2. Sept., 8. Okt., 5. Nov., 1. Dez.

1943

  1. Jan., 3. Feb., 4. März, 9. Apr., 1. Mai, 1. Juni, 7. Juli, 5. Aug., 5. Sept., 4. Okt., 8. Nov., 3. Dez.

1944

  1. Apr., 15. Mai, 15. Juni, 15. Juli, 31. Aug., 16. Sept., 13. Okt., 5. Nov. (26. Nov.),

(31. Dez.)

1945

  1. Feb., 1. März, 12. Apr., 7. Mai

Die "Schematischen Kriegsgliederungen" setzen erst mit dem 8. Juni 1940 ein; aus dem ersten Vierteljahr 1944 fehlen sie.

(Skizzen des Divisionsweges RH 26_2 Bl.1-3 jpg)

Archival History

Wie die Kriegstagebücher (KTB) aller anderen Verbände und Dienststellen des Heeres waren auch die KTB der Divisionen vom Mobilmachungstag (26. August 1939) an das Heeresarchiv Potsdam abzugeben, wo sie eine Zugangssignatur erhielten und in dieser Reihenfolge eingelagert, dann aber systematisch nach den KTB-führenden Stellen und Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Aus diesen erhalten gebliebenen Verzeichnissen geht hervor, dass noch bis Anfang bzw. Mitte 1944 KTB von Divisionen eingereicht, diese jedoch nicht mehr in die Zweigstelle Liegnitz ausgelagert und beim Brand des Heeresarchivs im April 1945 vernichtet wurden. Weitere Aktenverluste, die nur zum Teil durch Ersatzakten aus Doppelüberlieferungen aufgefüllt werden konnten, entstanden bereits beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942. Die nach Liegnitz ausgelagerten Divisionsbestände gelangten vollständig mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Thüringen, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und über Frankfurt/Main in die USA gebracht wurden. Dort wurden sie nochmals erfasst und - mit Ausnahme der Ib-Unterlagen - verfilmt. Ab 1962 erfolgte die Rückgabe an die Bundesrepublik Deutschland. Die Unterlagen kamen zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes, von wo sie nach deren Auflösung Anfang 1968 an das Bundesarchiv-Militärarchiv abgegeben wurden. Dieses Aktenmaterial wird ergänzt durch Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, durch Einzelakten aus anderen in den USA zum Teil unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen (z.B. „EAP") und durch Abgaben aus Privathand, darunter auch Nachkriegs-Ausarbeitungen der Studiengruppe der US-Historical-Division.

Akten aus der Vorkriegszeit sind bei den Infanterie-Divisionen nur in drei Fällen in größerem Umfang überliefert, nämlich für die 7., 10., und 17. Infanterie-Division, die alle drei im Wehrkreis VII (München) bzw. im 1937 eingerichteten Wehrkreis XIII (Nürnberg) beheimatet waren.

Scope and Content

Ia: Kriegstagebuch von Mitte Juli bis Okt. 1940.

Ib: Kriegstagebuch von Jan. bis Okt. 1940 sowie das Kriegstagebuch des Verpflegungsamtes 2 vonOkt. 1939 bis Mitte Juli 1940.

Ic: Tätigkeitsbericht Juni bis Okt. 1940.

Related Units of Description

  • RH 27-12 12. Panzer-Division

  • RH 12-1 Inspektion der Kriegsschulen des Heeres (In 1), RH 12-1/19, Geschäftsverteilungsplan des Divisionsstabes, Apr. 1930

  • PERS 15 Verfahrensakten von Gerichten der Reichswehr und Wehrmacht, 1 Verfahrensakte des Divisionsgerichts

  • Hingewiesen sei noch auf die Erkennungsmarken-Verzeichnisse und Verlustlisten (Deutsche Dienststelle (WASt) Berlin).

  • 6,5 lfd. m (1926-1940) im Zentralen Militärarchiv Polens in Warschau

Sources

  • RHD 62

  • Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Va. Washington 1958 ff., Bde. 41 und 63

  • Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

  • Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.

Process Info

  • Findbuch

  • Die Bestände der Divisionskommandos waren bereits im Jahr 1988 verzeichnet worden (Frau Ganser). Das hieraus im April 1988 fertiggestellte Findbuch wurde 2010 retrodigitalisiert und nach Überarbeitung 2010 online gestellt.

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  • Bundesarchiv

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