Oberkommando der Heeresgruppe D (Oberbefehlshaber West, Oberbefehlshaber Süd)

Identifier
RH 19-IV
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1935 - 31 Dec 1945
Level of Description
Collection
Languages
  • German
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

Schriftgut

321 Aufbewahrungseinheiten

6,0 laufende Meter

Creator(s)

Biographical History

Geschichte des Bestandsbildners

Die organisatorischen Angaben und Unterstellungsübersichten sind aus dem Werk von Georg Tessin, "Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939 - 1945", 17 Bände, Frankfurt/Main und Osnabrück, 1966 ff. übernommen.

I. Heeresgruppen / -kommandos

Die im Frieden bestehenden 6 Heeresgruppen-Kommandos wurden bei Kriegsbeginn aufgelöst und zur Aufstellung von 5 Armee-Oberkommandos und eines neuen Heeresgruppen-Kommandos (offizielle Bezeichnung im Felde "Oberkommando der Heeresgruppe...) verwandt:

HGr-Kdo 1 (Berlin) wird AOK 2 (HGr. Nord), Wehrkreis III

HGr-Kdo 2 (Frankfurt) wird HGr C, WK IX

HGr-Kdo 3 (Dresden) wird AOK 8, WK IV

HGr-Kdo 4 (Leipzig) wird AOK 10, WK IV

HGr-Kdo 5 (Wien) wird AOK 14, WK XVII

HGr-Kdo 6 (Hannover) wird AOK 4, WK XI.

Für den Polen-Feldzug wurden die Armee-Oberkommandos 2 und 12 zur Führung der Heeresgruppen Nord und Süd bestimmt, ohne daß sie in der Feldpostübersicht ihre Bezeichnungen änderten.

Im Frankreich-Feldzug waren 3 Heeresgruppen eingesetzt:

"A" aus AOK 12 (Heeresgruppe Süd/Polen): Mitte

"B" aus AOK 2 (Heeresgruppe Nord/Polen): rechter Flügel

"C" bei Kriegsbeginn für den Westen gebildet, nun: linker Flügel.

Nach Beendigung des Feldzuges wurden die Heeresgruppen-Kommandos "B" und "C" in den Osten, bzw. in das Reichsgebiet verlegt; für Frankreich wurde das Heeresgruppen-Kommando "D" neu gebildet (25.10.1940).

Für den Rußland-Feldzug erfolgte mit Inkrafttreten der Planung für "Barbarossa" eine Umbenennung:

Süd aus "A"

Mitte aus "B"

Nord aus "C".

Für den Sommerfeldzug 1942 wurde im Juli die Heeresgruppe Süd in "A" und "B" geteilt (Stab Süd wurde Stab "B", während der Stab "A" am 9.7.1942 aus dem Küstenstab Asow hervorging) und zwischen beide am 28. Nov. noch eine besondere Heeresgruppe Don (aus AOK 11) eingeschoben; diese wurde am 9.3.1943 in Süd umbenannt; das Heeresgruppen-Kommando "B" war schon am 10.2.1943 herausgezogen worden. Am 31.3.1944 erfolgte die Umbenennung von "A" in Südukraine und Süd in Nordukraine - und nach den schweren Sommerkämpfen am 20.9.1944 die erneute Umbenennung von Südukraine in Süd und von Nordukraine in "A". Am 25.1.1945 wurden die Heeresgruppen der Ostfront umgegliedert und fast alle umbenannt:

Süd (wie bisher; wurde April 1945: Ostmark)

Mitte (aus "A")

Weichsel (neu eingeschoben)

Nord (aus Mitte)

Kurland (aus Nord).

Durch diese Umbenennungen im Laufe des Rußland-Feldzuges wurden die gleichen Bezeichnungen zu verschiedenen Zeiten an ganz unterschiedlich eingesetzte Heeresgruppen-Kommandos vergeben, die auch im formationsgeschichtlichen Sinne nichts miteinander zu tun hatten. Ein Heeresgruppen-Kommando "Süd" gab es z. B. (einschließlich des Polen-Feldzuges) viermal als Bezeichnung für verschiedene Dienststellen. Etwas einheitlicher war die Benennung auf den Wehrmacht-Kriegsschauplätzen:

"B" aus dem Reststab HGr. "B" (Südrußland) und dem Auffrischungsstab Rommel; ab 14.7.1943 zunächst Süddeutschland und Oberitalien, dann ab 1.12.1943 im Westen

"C" aus dem Stab Ob. Süd am 26.7.1943 in Italien (ab 21.11.1943 zugleich Ob. Südwest)

"D" bestand seit dem 25. 0.1940 im Westen (seit 15.3.1941 zugleich Ob. West); seit 10.9.1944 nur Ob. West

"E" aus dem AOK 12 am 1.1.1943 auf dem Balkan (vom 1.1. bis 26.8.1943 und wieder ab 25.3.1945 zugleich Ob. Südost)

"F" neugebildet am 12.8.1943 auf dem Balkan (26.8.1943 bis 25.3.1945 zugleich Ob. Südost); am 25.3.1945 aufgelöst

"G" seit dem 28.4.1944 als Armeegruppe G und seit 12.9.1944 als Heeresgruppe G im Westen

"H" seit dem 11.11.1944 im Westen. Außer diesen Heeresgruppen bestand vom 22.2.1943 bis zur Kapitulation am 13.5.1943 die Heeresgruppe Afrika (in Tunis).

II. Oberbefehlshaber

Oberbefehlshaber für bestimmte Kriegschauplätze waren in der Kriegsspitzengliederung nicht vorgesehen. Ihre in der Regel mit einem Heeresgruppen-Kommando gekoppelten Befugnisse entstanden zwangsläufig, als die Tätigkeit des Oberkommandos des Heeres auf den jeweiligen Hauptkriegsschauplatz beschränkt wurde und die Führung auf den Nebenkriegsschauplätzen (zuerst mit dem Norwegen-Unternehmen 1940) auf den Wehrmachtführungsstab direkt überging.

Nach Abschluß des Polenfeldzuges wurde am 3.10.1939 das im Osten verbleibende Heeresgruppen-Kommando Süd (AOK 12) unter der Bezeichnung "Oberost" (Oberkommando Ost, bzw. später Oberbefehlshaber Ost) mit der Führung der Truppen des Feldheeres in Polen und Ostpreußen betraut. Bei Verlegung in den Westen (als Hgr. Kdo. "A") am 20.10.1939 wurde für die gleichen Zwecke ein Stab Oberost neu aufgestellt, der Mai 1940 ebenfalls nach Westen ging (dort ab 15.5.1940 als AOK 9 eingesetzt). Ein dritter Stab Oberost wurde am 1.5.1940 aus dem bisherigen Grenzschutz-Abschnitts-Kommando Süd gebildet. Am 21.7.1940 wurde dieser Stab in den des "Militärbefehlshabers im Generalgouvernement" (MiG) umgewandelt, der nur noch territoriale Aufgaben zu erfüllen hatte (praktisch einem Wehrkreis-Kommando gleichgestellt). Im Westen war seit dem 25.10.1940 das Heeresgruppen-Kommando "A" zugleich Ob. West; am 15.3.1941 erhielt das Heeresgruppen-Kommando "D" dessen Befugnisse; am 10.9.1944 entfiel der bisher übliche Zusatz Hgr. Kdo. D)" für den Ob. West. Nach dem Rückzug aus Frankreich waren die Truppen am Oberrhein vorübergehend (2.12.1944 bis 24.1.1945) Himmler als Ob. Oberrhein unterstellt und während dieser Zeit dem Ob. West entzogen. Nach dem Zerreißen der Verbindung zwischen dem Nord- und Südteil der Westfront wurde der Ob. West am 25.3.1945 umbenannt in Ob. Süd; am 22.4.1945 wurde dem Ob. Süd der ganze verbliebene Südraum (also einschließlich der Bereiche des Ob. Südwest und des Ob. Südost) unterstellt. Für den abgetrennten Nordwesten (insbesondere Festung Holland, später auch Dänemark) wurde am 15.4.1945 ein besonderer Ob. Nordwest eingesetzt. In Italien war seit dem 1.12.1941 ein Ob. Süd beim italienischen Oberkommando (Comando Supremo) eingesetzt gewesen (bis zum 1.12.1942 in Verbindung mit der Luftflotte 2). Durch den Abfall der Italiener entfiel ab 8.9.1943 der Zusatz "beim ital. Comando Supremo"; am 21.11.1943 erfolgte die Umbenennung in "Ob. Südwest (Heeresgruppe "C")".

Auf dem Balkan wurden dem Oberbefehlshaber der neuen Heeresgruppe "E" am 1.1. 1943 auch die Aufgaben eines Ob. Südost übertragen. Sie gingen am 22.8.1943 auf die Heeresgruppe "F" und nach deren Auflösung am 25.3.1945 wieder auf die Heeresgruppe "E" über.

III. Heeresgruppe D / Oberbefehlshaber West / Oberbefehlshaber Süd

Heeresgruppe D (26.10.1940-10.9.1944)

Am 26.10.1940 wurde in Frankreich aus Teilen des Oberkommandos Heeresgruppe C die Heeresgruppe D gebildet und blieb bis zum Invasionsbeginn Besatzungsmacht im Westen. Das Heeresgruppen-Kommando D wurde am 15. 4.1941 zugleich Oberbefehlshaber West (an Stelle von Heeresgruppe A). Ab dem 10. 9.1944 führte sie nur noch die Bezeichnung Oberbefehlshaber West, der Zusatz "(Heeresgruppe D)" entfiel, und befehligte die Kämpfe an der Westfront. Am 22. 4. 1945 nach Durchbrechung der deutschen West- und Ostfront und Vereinigung der amerikanischen und sowjetischen Truppen in Torgau wurde der OB West am 25.4.1945 zum Oberbefehlshaber Süd umbenannt und mit der Führung sämtlicher deutschen Verbände und Truppen in Süddeutschland beauftragt.

Oberbefehlshaber:

25.10.1940: Generalfeldmarschall Erwin von Witzleben

  1. 3.1943: Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt

  2. 7.1944: Generalfeldmarschall Günther von Kluge

15.8.1944: Generalfeldmarschall Walter Model

5.9.1944: Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt

11.3.1945: Generalfeldmarschall (Lw.) Albert Kesselring

Gliederung als Heeresgruppe D

1940 Okt./Nov.: 7. Armee, 6. Armee, 1. Armee

1941 Jan./Apr.: 7. Armee, 6. Armee, 1. Armee

Gliederung als Heeresgruppe D, zugleich OB West

1941 Mai/Dez.: 7. Armee, 1. Armee, 15. Armee, Kommandeur der Truppen des deutschen Heeres in den Niederlanden

1942Jan./Mai: 7. Armee, 1. Armee, 15. Armee, Kommandeur der Truppen des deutschen Heeres in den Niederlanden

Juni/Dez.: 1. Armee, 7. Armee, Armeegruppe Felber, 15. Armee, Kommandeur der Truppen des deutschen Heeres in den Niederlanden

1943 Jan./Apr.: 1. Armee, 7. Armee, A. Gru. Felber, 15. Armee, Kommandeur der Truppen des deutschen Heeres in den Niederlanden

Mai: Armeegruppe Felber, 1. Armee, 7. Armee, 15. Armee, Kommandeur der Truppen des deutschen Heeres in den Niederlanden

1943 Juni/Aug.: Armeegruppe Felber, 1. Armee, 7. Armee, 15. Armee, Wehrmachtbefehlshaber Niederlande Sept./Dez.: 19. Armee, 1. Armee, 7. Armee, 15. Armee, Wehrmachtbefehlshaber Niederlande

1944 Jan./Apr.: 19. Armee, 1. Armee, 7. Armee, 15. Armee, Wehrmachtbefehlshaber Niederlande und Heeresgruppe B (nur Stab)

Mai: Armeegruppe G (mit 19. Armee und 1. Armee), Heeresgruppe B (siehe RH 19 IX) und Panzergruppe West, 1. Fallschirm-Armee

Juni/Juli: Armeegruppe G (19. Armee und 1. Armee), Heeresgruppe B, 1. Fallschirm-Armee

Aug.: Armeegruppe G (19. Armee), Heeresgruppe B

Sept.: Heeresgruppe G (19. Armee), Heeresgruppe B

Gliederung als Oberbefehlshaber West:

1944 Okt./Nov.: Heeresgruppe G, Heeresgruppe B , XXV. Armee-Korps Dez.: Heeresgruppe G, Heeresgruppe B, Heeresgruppe H + 6. Panzer-Armee

1945 Jan./März: Heeresgruppe G, Heeresgruppe B, Heeresgruppe H Apr.: 19. Armee, Heeresgruppe G, 11. Armee, 24. Armee

Zugehörig: Heeresgruppen-Nachrichten-Abteilung/Regiment 603

Übersicht der Kriegsschauplätze (nach Heeresgruppen und unterstellten Armeen ohne Territorialbefehlshaber) Die für die Armeebereiche gültigen Schlacht- und Gefechtsbezeichnungen sind bei den Armeen (Bestände RH 20-1 ff) vollständig abgedruckt; dort sind auch - zu monatlichen Stichdaten - die unterstellten Korps und Divisionen angegeben.

Besatzung im Westen 1940-1944 (bis Invasionsbeginn)

Heeresgruppe D (ab Okt. 1940; ab 15. März 1941 zugleich Oberbefehlshaber West) 1. Armee (Nov. 1940-Mai 1942) Demarkationslinie; (Juni 1942-April 1944) Atlantikküste (Südwestfrankreich)

  1. Fallschirm-Armee (Mai 1944) Frankreich (noch nicht eingesetzt)

  2. Armee (Nov. 1940-April 1941) Normandie

  3. Armee (Nov. 1940-April 1941) Atlantikküste (Südwestfrankreich); (April 1941 bis April 1944) Normandie und Bretagne

  4. Armee (Mai 1941-April 1944) Kanalküste (Belgien und Nordfrankreich) Armeegruppe Felber, ab 26. Aug. 1943 19. Armee (Juni 1942-Okt 1943) Demarkationslinie; (Nov. 1943-April 1944) Südostfrankreich, Mittelmeerküste Panzergruppe West (Febr.-Mai 1944) Nordfrankreich

Westfront 1944 (ab Invasionsbeginn) und Endkämpfe im Westen 1945

Heeresgruppe D, bis 18. Nov. 1944 zugleich Oberbefehlshaber West, dann nur Ob. West; ab 22. Apr. 1945: Ob. Süd - mit unterstellten Heeresgruppen B, G und H (s. RH 19 IX, XII, XIII; im April 1945 nur noch G); ferner waren direkt unterstellt:

  1. Panzerarmee (Dez. 1944) zur Verfügung Ob. West: Ardennen

  2. Armee (April 1945; von der Ostfront) Weser, Harz

  3. Armee (mit 24. Armee), April 1945: Rückzugskämpfe zwischen Schwarzwald und oberer Donau; 24. Armee: "Festung Alpen"

Scope and Content

Geschichte des Bestandsbildners

Wie die Kriegstagebücher aller anderen Verbände, Einheiten und Dienststellen des Heeres auch, waren die Kriegstagebücher der Heeresgruppenkommandos vom Mobilmachungstag an (26. Aug. 1939) dem Heeresarchiv Potsdam einzureichen, wo sie eine Zugangssignatur erhielten (anfangs getrennt nach Kriegsschauplätzen: P für Polen, W für Westen; nach der Beendigung des West- und des Norwegenfeldzuges aber nur nach laufender Nummer), in dieser Reihenfolge auch eingelagert, dann aber systematisch nach den kriegstagebuchführenden Stellen und deren Abteilungen in Eingangslisten erfasst wurden. Lücken - die nur zum Teil durch E (= Ersatz)-Akten aus Doppelüberlieferungen wieder aufgefüllt werden konnten - haben sich durch Aktenverluste beim Brand in der Kriegswissenschaftlichen Abteilung des Generalstabs des Heeres im Februar 1942 ergeben. Als die Luftkriegsgefahr in Berlin und Umgebung zunahm, wurde in Liegnitz eine Außenstelle des Heeresarchivs Potsdam eingerichtet, in die außer Akten der Wehrmacht- und Heeresführung auch die Kriegstagebücher der höheren Kommandobehörden des Heeres (bis hinab zu denen der Divisionskommandos) ausgelagert wurden, sobald sie in Potsdam registriert worden waren. Diese Bestände (aber ohne die Akten der Spitzenbehörden von OKW und OKH) gelangten mit einem Evakuierungszug Anfang 1945 nach Blankenburg am Harz, wo sie im April 1945 von amerikanischen Truppen erbeutet und bald darauf nach Frankfurt/Main gebracht wurden, von wo sie in die USA gelangten. Dort wurden sie nochmals erfasst, verfilmt (mit Ausnahme der Quartiermeister-Unterlagen) und ab 1962 an die Bundesrepublik Deutschland zurückgegeben. Hier kamen sie zunächst in die Dokumentenzentrale des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes und nach deren Auflösung (Anfang 1968) in das Bundesarchiv-Militärarchiv.

In den einzelnen Rückgaben waren enthalten:

Dez. 1961: Arbeitsstab Leeb/Heeresgruppenkommando z. b. V.

April 1962: Heeresgruppe E, C, F und "Stammtafeln"

Sept. 1962: Heeresgruppen Nord, D, A, B, C, G, Oberrhein, Weichsel

März 1963: Heeresgruppe Afrika

Nov. 1963: Heeresgruppen Süd, Mitte, Don, E, F, H Nachsendungen:

Sept. 1965: Heeresgruppen Süd, Nord, D, A, Afrika, C, Oberrhein, Weichsel

Mai 1966: Heeresgruppen Süd, Mitte, Nord, D, A, Afrika, B, C, F, Oberrhein, Weichsel

Dez. 1966: Heeresgruppen Mitte, C

März 1968: Heeresgruppe Nord

Juli 1970: Heeresgruppen Nord, Don

Einige Gruppen von Akten, die z. T. eine beachtliche Ergänzung der aus den USA zurückgekommenen Beständen darstellen, gelangten aus anderen Verwahrstellen in das Militärarchiv:

Kriegstagebücher und Akten des Oberbefehlshabers West sowie Akten des Arbeitsstabes Leeb: abgegeben im März 1955 vom Bayer. Hauptstaatsarchiv

Akten der Heeresgruppe Mitte aus dem Jahr 1941: abgegeben 1970/71 vom Militärgeographischen Amt

Adjutantur-Akten der Heeresgruppe Weichsel: abgegeben 1977 aus Privathand

Tagesmeldungen und Lagekarten der Heeresgruppe C (Ob. Südwest): aufgefunden 1980 in Südtirol.

In den "Guides to German Records Microfilmed at Alexandria/Virginia" sind die Kriegstagebücher wie folgt erfasst:

Guide Nr. 40: Heeresgruppen A - D, G, Nord, Weichsel, Oberrhein, H, Süd

Guide Nr. 52: Heeresgruppen B - F, Nord, Mitte, Süd, Don.

Außer den Materialien aus Potsdam (bzw. Liegnitz, die etwa 95 - 98 % der Bestände ausmachen, sind noch zu nennen:

Beuteschriftgut vom westlichen Kriegsschauplatz, das in den USA zumeist "Pseudo-Potsdam-Nummern" ab 70000 erhalten hat,

Einzelakten aus anderen der in den USA z.T. unter Sachbetreffen gebildeten Schriftgutgruppen ("EAP", u. a.),

Abgaben aus Privathand, dabei auch Nachkriegs-Ausarbeitungen ("Studies" für die Historical Division/US Army in Europe, u. a.) - siehe die Zugangs-Vermerke in der Spalte "Bemerkungen".

Bestandsbeschreibung

OB: nur 3 Akten aus1942-1945.

Chef d. Gen.St.: Chefsachen von Oktober 1943 bis Mai 1944 und 6 Akten über die Vorbereitungen zur Ardennenoffensive 1944.

Ia: KTB von Oktober 1940 bis Juni 1941 und von Oktober 1943 bis Dezember 1944 sowie zahlreiche Unterlagen über den Einsatz der V-Waffen 1944/45 und über Festungen und Verteidigungsstellungen 1943/44.

OQu.: TB von Oktober 1940 bis Juni 1941 und KTB von Januar bis August 1944.

Ic: TB von Oktober 1940 bis Juni 1941 und von Oktober 1943 bis Dezember 1944 sowie Tagesmeldungen bis März 1945.

IIa: TB von Oktober 1940 bis Juni 1941 und von Oktober 1943 bis Dezember 1944.

Gen. d. Pioniere: TB von Oktober 1943 bis Dezember 1944.

Gen. d. Transportwesens West: TB von Oktober bis Dezember 1943.

Na.Fü.: TB von Juli bis Dezember 1941 und von Oktober 1943 bis Dezember 1944.

NSFO: TB von April bis Juni 1944 und verschiedene Unterlagen (4 AE).

Der Bestand ist wichtig vor allem für die Kämpfe seit der Invasion am 6. Juni 1944 in der Normandie, für die andere Unterlagen weitgehend fehlen. Darüber hinaus dokumentieren zahlreiche Akten den Einsatz der sogenannten V-Waffen und den Kampf der Atlantikfestungen. Enthalten sind außerdem die Geheimen Kommando- und Chefsachen des Heeresgruppenkommandos 2 vom April 1935 bis Dezember 1940.

Hinweis auf Kartenmaterial:

Zu einigen Signaturen liegen zusätzlich Kartenmappen vor, in der Form, dass z.B. zur Akte RH 19-IV/21 eine Kartenmappe mit der Signatur RH 19-IV/21K vorhanden ist. Diese K-Signaturen sind aus technischen Gründen in dieser ersten Fassung des online-Findbuches noch nicht enthalten, können aber benutzt werden. Sie werden zum nächstmöglichen Zeitpunkt im Findbuch nachgetragen. Zu folgenden Akten liegen Kartenmappen vor: RH 19-IV/21, 32, 42, 62-73, 90-99, 110, 112, 114, 119, 121, 123, 135, 139, 158, 238 und 260

Erschliessungszustand

Vollständig erschlossen

Zitierweise

BArch RH 19-IV/...

Related Units of Description

  • Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv

  • Bestände:

  • RH 2 (OKH / Generalstab des Heeres)

  • RH 7 (OKH / Heerespersonalamt, darin Verleihungsvorschläge und Verleihungslisten)

  • RH 15 (OKH / Allgemeines Heeresamt)

  • RH 19-I (Oberkommando der Heeresgruppe Süd (Oberbefehlshaber Ost), Heeresgruppe A (Oberbefehlshaber West), Heeresgruppe Süd, Heeresgruppe B)

  • RH 20 (Armeen, dort AOK 1, 6, 7, 15 und 19)

  • RH 39 (Verbände und Einheiten der Schnellen Truppe und Panzertruppe des Heeres)

  • ZA 1 (Operational History (German) Section der Historical Division der US-Army / Studiengruppe Wehrmachtführung und Heer)

  • Akten:

  • RH 19-I/226: Registraturgut der H.Gr.A Juni 1940 - Apr. 1941, abgegeben an OB West und vernichtet 1943-1944

  • RH 39/482-484: Tätigkeitsbericht mit Anlagen, 21. Aug.-29.Dez. 1944

  • ZA1/ 304: v.Rundstedt, Gerd: OB West - Ardennes Offensive

  • Nur auf Mikrofilm FC 2993 N: Rundstedt, Gerd: Zur Planung der Ardennen-Offensive

  • ZA1/ 657 - 659: v.Rundstedt, Gerd und andere: OB West (Atlantic Wall to Siegfried Line). A Study in Command

  • (Vom Atlantikwall zum Westwall. Der Oberbefehlshaber West. Eine Studie über Befehlsverhältnisse)

  • Diese Studie ist teils ein Auszug aus der Geschichte des Ob.West; zum größeren Teil wurden Einzelstudien aus der Serie B in sie aufgenommen; im einzelnen:

  • Zimmermann, Bodo: OB West: Command Relationships 1943 - 45

  • Blumentritt, Günther: Three Marshals, National Character, and the 20 July Complex

  • v.Rundstedt, Gerd: OB West: Command Relationships; Commentary on MS

  • Buttlar-Brandenfels, Horst: OB West: Command Relationships; Commentary on MS

  • Speidel, Hans: OB West: Command Relationships; Commentary on MS

  • ZA1/ 989: Ziegelmann, Fritz: Zusätzliche Orientierung über den am 7.6.1944 im Abschnitt der 352. Inf.Div. erbeuteten Operationsplan des amerik. V. Armeekorps

  • ZA1/ 990: Blumentritt, Günther: Reaktion des Ob.West auf den erbeuteten Operationsplan des V. US-Corps

  • ZA1/ 1010: Pemsel, Max: Zusätzliche Orientierung über den am 7.6.1944 erbeuteten Operationsplan des amerik. V. Armeekorps

  • ZA1/ 1277 - 1261: Befehlsverhältnisse im Westen

  • Im einzelnen:

  • ZA1/ 1277 - 1279: Blumentritt, Günther

  • ZA1/ 1279 und 1279 sind Überstücke

  • ZA1/ 1280: Ruge, Friedrich

  • ZA1/ 1281: v.Buttlar, Horst

  • ZA1/ 1282: Zimmermann, Bodo

  • ZA1/ 1283: Warlimont, Walter

  • ZA1/ 1284: v.Rundstedt, Gerd

  • ZA1/ 1178: Eckstein, Otto: Die Tätigkeit des Oberquartiermeisters West (OQu West) in der Zeit der Vorbereitung der Abwehr der Invasion und während der ersten Kämpfe

  • ZA1/ 1238: Wilutzky, Horst: Kesselring, Geschichte des Ob.West, Teil III

  • ZA1/ 1242: Geyer, Rolf: Stellungnahme zur "Geschichte des Ob.West"/ Teil III betreffend Heeresgruppe H/ Ob.Nordwest

  • ZA1/ 1252: Wagener, Carl: Stellungnahme zur "Geschichte des Ob.West", Teil III insbesondere zur Heeresgruppe B und dem Fall "Brücke Remagen"

  • ZA1/ 1238: Wilutzky, Horst: Kesselring, Geschichte des Ob.West, Teil III

  • ZA1/ 146 und 146 D: Frh.v.Gersdorff, Rudolf: Kritische Gedanken zur Abwehr der Invasion

  • ZA1/ 146 D ist die englische Übersetzung: Critique of the Defense against Invasion

  • ZA1/ 327: Blumentritt, Günther: OB West and the Normandy Campaign, Jun - Jul 1944

  • ZA1/ 623: Blumentritt, Günther: 20.Juli 1944

  • ZA1/ 633: Blumentritt, Günther: Der Oberbefehlshaber West und unterstellte Heeresverbände 1944 - 45

  • Nur auf Mikrofilm FC 3003 N: Zimmermann, Bodo: Persönliche Bemerkungen des Verfassers zu seiner Studie "Rheinverteidigung

  • ZA1/ 634: Blumentritt, Günther: Normandie aus der Sicht des Ob.West, 6.6. - 24.7.1944

  • ZA1/ 2391/ 3 - 9, 2391 - 2421: Zimmermann, Bodo und andere:

  • Geschichte des Oberbefehlshabers West

  • Im einzelnen:

  • ZA1/ 2391: Zimmermann, Bodo: Vorbemerkungen zur Geschichte des Ob.West; mit Anhang (v.Rundstedt): Bemerkungen zur Geschichte des Ob.West

  • ZA1/ 2392: derselbe: Bis zum Beginn der Invasion (Überblick)

  • ZA1/ 2393: Kesselring, Albert und andere:

  • Die Zeitspanne der Luftschlacht um England

  • ZA1/ 2394: Zimmermann, Bodo:

  • Auswirkungen der Vorbereitung des russischen Feldzugs auf den Westen, April - Juni 1941

  • ZA1/ 2395: derselbe: Äußerliche Ruheperiode im Westen, Mai 1941 bis Dieppe/ Aug. 1942 einschließlich

  • ZA1/ 2396: derselbe: Erste Anzeichen einer bevorstehenden Operation; dadurch ausgelöste deutsche Maßnahmen, Herbst 1942 - Herbst 1943

  • ZA1/ 3 und 2397: derselbe, mit Beiträgen anderer: Höchststeigerung der deutschen Abwehrmaßnahmen nach Verdichtung der Nachrichten über eine bevorstehende Invasion, 1943 bis Frühjahr 1944

  • ZA1/ 2398: derselbe, mit Beiträgen anderer: Vor der Invasion, ab Beginn 1944 bis Anfang Juni 1944

  • ZA1/ 3 und 2399: Zimmermann, Bodo: Vom Beginn der Invasion bis zum Zurückfallen der Masse der deutschen Truppen auf den Westwall, 6. Juni bis Herbst 1944

  • ZA1/ 2400: derselbe, mit Beiträgen anderer: Kampf in der Normandie bis zum Durchbruch von Avranches, etwa Mitte Juni bis 24.7.1944

  • ZA1/ 2401: derselbe, mit Beiträgen anderer: Der Durchbruch von Avranches, ab 25.7.1944

  • ZA1/ 2402: derselbe, mit Beiträgen anderer: Rückzugskämpfe bis zur Seine, 10.8. - 22.8.1944

  • ZA1/ 2403: derselbe, mit Beiträgen anderer: Anlandung in Südfrankreich, 15.8.1944

  • ZA1/ 2404: derselbe, mit Beiträgen anderer: Fortsetzung der Rückzugsbewegungen in Nordfrankreich und Belgien, Ende Aug. bis Mitte Sept. 1944

  • ZA1/ 2405: derselbe, mit Beiträgen anderer: Der Rückzug aus Südwest- und Südfrankreich bis Mitte Sept. 1944

  • ZA1/ 2406: derselbe: Rückblick

  • ZA1/ 2407: derselbe: Schlußwort zum Ersten Teil

  • ZA1/ 2408:

  • Anhang I: Zeitübersicht, Sommer 1940 bis Mitte Sept. 1944

  • Anh.II: Notizen zum Verständnis der psychologischen Situation des deutschen Soldaten, insbesondere des Offiziers, im Westen

  • Anh.III: Zwei Studien GFM Kesselring

  • Anh.IV: Dorsch (Organisation Todt): Wichtigste Bautypen des Atlantikwalls und für V-Waffen, erläutert an Grundzahlen und Bildern (Bilder f e h l e n)

  • ZA1/ 4 und 2409: Anlagen 1 - 8 und 12 - 35 (vorwiegend Planpausen und Gliederungsbilder), 229 Blatt; Anlage 9 (Gesamtgliederung im Westen vor Beginn der Invasion) f e h l t

  • ZA1/ 5 und 2410: Hollmann, Walter: Gedanken über die Vorbereitung rückwärtiger Stellungen, einschließlich des Westwalls und anderer ständiger Befestigungen

  • ZA1/ 2411: 41 Skizzen zur Geschichte des Ob.West/ Teil I

  • ZA1/ 2412: 68 Skizzen aus den Textbänden der Geschichte des Ob.West/ Teil I nach amerikanischen Mikrofilmaufnahmen

  • ZA1/ 1153: Zimmermann, Bodo: Beantwortung von Fragen zum Oberbefehlshaber West, Juni 1944 bis März 1945

  • ZA1/ 6 und 2413: Zimmermann, Bodo und 24 Mitarbeiter: Geschichte des Ob.West/ Teil II, Sept. 1944 - 10.3.1945: Vorbemerkung, Quellenverzeichnis, Verzeichnis der Mitarbeiter

  • ZA1/ 7 und 2414: derselbe mit Beiträgen anderer: Abwehrkampf im Westwall und in seinen Flügelpositionen

  • ZA1/ 8 und 2415: derselbe mit Beiträgen anderer: Die Ardennenoffensive

  • ZA1/ 9 und 2416: derselbe mit Beiträgen anderer: Der Endkampf um den Westwall/ Die "Sylvester-Offensive" ("Nordwind") im Nord-Elsaß/ Die Schlacht am Niederrhein/ Aufspaltung und Zerschlagung des deutschen Westheeres zwischen Westwall und Rhein bis zur Zurücknahme des Nordteils der Westfront hinter den Strom/ Schlußwort zum Teil II

  • ZA1/ 2417: 56 Skizzen zur Geschichte des Ob.West/ Teil II (davon 35 Skizzen nach amerik. Mikrofilmaufnahmen aus den Textbänden)

  • ZA1/ 2418: Kesselring, Albert: Geschichte des Ob.West, Teil III, 10.3.1945 bis zur Kapitulation, Negativ-Kopien

  • Band 1: Die Rheinfront, März 1945

  • ZA1/ 2419: derselbe, desgleichen: Band 2: Abwehrkämpfe im Westen bis Ende März 1945

  • ZA1/ 2420: derselbe, desgleichen: Band 3: Die Westfront und deren Anschlußfronten ab Ende März 1945 bis zur Kapitulation, 178 Seiten (1 Skizze)

  • ZA1/ 2421: Anlagen 1 - 27 (davon 19 Skizzen) zur Geschichte des Ob.West/ Teil III

  • Auf Mikrofilm FC 3003 N sind Anhänge zum Teil II: der Geschichte des Ob.West enthalten, die in der vorstehenden Reihe fehlen, offenbar deshalb, weil sie die Nummer erhielten:

  • Anhang I: Zeitübersicht Westfront, Sept. 1944 - März 1945 (S. 707 - 717 des Manuskripts)

  • Anhang II: Persönliche Bemerkungen des Verfassers zu seiner Studie "Rheinverteidigung" (S. 719 - 767 des Manuskripts),

  • zusammen 60 Seiten (4 Skizzen).

  • Mit der "Studie Rheinverteidigung" ist möglicherweise ZA1/ 2416 gemeint, wahrscheinlich aber: ZA1/ 1241: Gedanken über Verteidigungsmöglichkeiten der Rheinzone.

  • Im Zusammenhang mit ZA1/ 2405 kann gesehen werden:

  • ZA1/ 75: Emmerich, Albert:

  • Einzelbeiträge zum Einsatz der 1. Armee an der Westfront 1944-45:

    • Einsatz des AOK 1 vom 20.6. bis 10.8.1944
    • Die Kämpfe der 1. Armee in Frankreich vom 11.8. bis 15.9.1944
    • Der Einsatz des AOK 1 am linken Flügel der Heeresgruppe B im August 1944
    • Die Entwicklung der Lage bei der 1. Armee am 26./ 27. und 28.8.1944
    • Kurzschilderung der Kämpfe der 1. Armee vom 29.8. bis 5.9.1944
    • Die Kämpfe der 1. Armee in Lothringen und im Nordelsaß vom 15.9.1944 bis 10.2.1945
  • ZA1/ 61 und 1054: Reichhelm, Günther: Zusammenfassender Bericht über die Kampfhandlungen der deutschen Heeresgruppe B von Mitte Oktober 1944 bis Mitte April 1945, mit Skizzen

  • (Geyer, Rolf: Kommentar zu Heeresgruppe H und Ob.Nordwest)

  • ZA1/ 1218: Speidel, Hans: Die Schlacht in der Normandie 1944. Führung, Gedanke und Ende des Feldmarschalls Rommel

  • ZA1/ 1339 - 1352 und Mikrofilme FC 2997 N und FC 3003 N: Warlimont, Walter: Erläuterungen und Ergänzungen zum Kriegstagebuch des OKW/ Wehrmacht-Führungsstabes ("Warlimont Series")

  • Nur auf Mikrofilm FC 2997 N

  • ZA1/ 371: Schramm, Percy Ernst: Kriegstagebuch des Wehrmacht-Führungsstabs (zusammenfassende Ausarbeitung): Der Westen, 1.4. - 16.12.1944

  • ZA1/ 1664 und auf Mikrofilm FC 2991 N: Zimmermann, Bodo: Beantwortung der Frage, was die Deutschen gegen einen Panzervorstoß zur Ruhr zwischen Ende August und Anfang Oktober 1944 hätten tun können

  • ZA1/ 240: Ruge, Friedrich: Rommel und der Atlantikwall, Dez. 1943 - Juli 1944; zusammengebunden mit: Ruge,F., Marine-Verteidigung der Normandie, 1946; erweiterte Fassung von 1947: Verfasser: Dihm, Friedrich

  • Literatur

  • Held, Walter: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg. Eine Bibliographie der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. 5 Bde. Osnabrück 1978 ff.

  • Ose, Dieter: Entscheidung im Westen1944. Der Oberbefehlshaber West und die Abwehr der alliierten Invasion. Stuttgart 2. Aufl. 1985

  • Tessin, Georg: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945. 20 Bde. Osnabrück 1967 ff.

  • Wegmüller, Hans: Die Konzeption der Abwehr einer alliierten Invasion im Bereich des Oberbefehlshabers West 1942-1944. Freiburg 1979

This description is derived directly from structured data provided to EHRI by a partner institution. This collection holding institution considers this description as an accurate reflection of the archival holdings to which it refers at the moment of data transfer.