7. Panzergrenadierdivision

Identifier
BH 8-7
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1958 - 31 Dec 1993
Level of Description
Collection
Languages
  • German
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

Schriftgut

332 Aufbewahrungseinheiten

6,8 laufende Meter

Creator(s)

Scope and Content

Geschichte des Bestandsbildners

Die 7. Panzerdivision wurde gemäß Aufstellungsbefehl Nr. 126 (H) vom 1. Juli 1958 zum 1. August in Lippstadt aufgestellt und als Großverband zunächst dem I. Korps unterstellt. Mit Befehl vom 21. November 1958 erfolgte zum 1. Dezember der Unterstellungswechsel unter das III. Korps. Der Stationierungsraum der 7. Panzerdivision erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen sowie Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Dezember 1958 waren der Division folgende Truppenteile zugeordnet:

  • Stab und Stabskompanie

  • Panzerkampfgruppe C 3, Unna

  • Panzergrenadierbataillon 13, Henner

  • Panzeraufklärungsbataillon 7, Augustdorf

  • Panzergrenadierbataillon 212, Augustdorf

  • Panzerartilleriebataillon 215, Augustdorf

  • Quartiermeisterbataillon 7, Lippstadt

  • Feldjägerkompanie 7, Lippstadt

Zum 1. Oktober 1958 erfolgte gemäß Befehl für die Umbenennung vom 25. September die Umbenennung der 7. Panzerdivision in 7. Division.

Im Rahmen der Überführung in die Heeresstruktur 2 wurde zum 16. März 1959 die Umbenennung in 7. Panzergrenadierdivision (Befehl für die Umbenennung vom 22. Juni 1959) wirksam. Gleichzeitig wurde der Sitz des Stabes nach Unna verlegt. Zeitgleich erfolgte auch die Umgliederung der Panzerkampfgruppe C3 in Panzerbrigade 21. Ebenfalls in Umsetzung der Heeresstruktur 2 wurde in Ahlen die Panzerbrigade 19 aufgestellt und der 7. Panzergrenadierdivision zugeordnet. Am 10. November 1962 wurde die Division der NATO assigniert. 1964 wurde die Panzerbrigade 20 in Henner als dritte Brigade der Division in Dienst gestellt.

Im Zuge der Heersstruktur 3 gliederte diese Brigade 1970 in Panzerregiment 100 um, wurde aus der Division ausgegliedert und als Korpstruppe dem I. Korps in Münster unterstellt. 1972 wurde die Division aus dem Verantwortungsbereich des III. Korps herausgelöst und erneut dem I. Korps in Münster unterstellt. Das Panzerrregiment 100, das fünf Jahre lang als Korpstruppe gedient hatte, wurde am 1. April 1975 wieder zur Panzerbrigade 20 umgegliedert und erneut der 7. Panzergrenadierdivision unterstellt.

Mit der Überführung in die Heeresstruktur 4 erfolgte am 1. Oktober 1980 die erneute Umbenennung von Panzergrenadierdivision in 7. Panzerdivision. Dem Stab der Division unterstanden jetzt:

  • Stabskompanie

  • Panzergrenadierbrigade 19

  • Panzerbrigade 20

  • Panzerbrigade 21

  • Artillerieregiment 7

sowie als Divisionstruppen

  • Flugabwehrregiment 7

  • Panzeraufklärungsbataillon 7

  • Fernmeldebataillon 7

  • Pionierbataillon 7

  • Sanitätsbataillon 7

  • Nachschubbataillon 7

  • Instandsetzungsbataillon 7

  • Heeresfliegerstaffel 7

  • Heeresmusikkorps 7

1993 wurde die Panzerbrigade 20 aus der Division heraus- und aufgelöst.

Im Rahmen der Heersstruktur 5 wurde mit Organisationsbefehl Nr. 1377 / 94 (H) vom 10. März 1994 zum 1. April die Fusion der 7. Panzerdivision mit dem Wehrbereichskommando III beschlossen. Sitz des neuen Großverbandes Wehrbereichskommando III / 7. Panzerdivision wurde Düsseldorf. Im Zuge der Umstrukturierungen wurde auch die Panzergrenadierbrigade 19 aus dem Verband WBK III / 7. Panzerdivision herausgelöst und der 1. Panzerdivision unterstellt. Gleichzeitig wurde die Panzerlehrbrigade 9 der 7. Panzerdivision zugeordnet. Zum 1. Oktober 1996 wurde die Panzergrenadierbrigade 19 wieder der 7. Panzerdivision unterstellt und die Panzerlehrbrigade 9 an das WBK II / 1. Panzerdivision abgegeben. Gemäß Organisationsbefehl Nr. 509 / 2001 (H) vom 27. Februar 2001 erfolgte zum 1. Juli die Trennung des Wehrbereichskommando III von der 7. Panzerdivision. Dabei wurde die Division dem Heeresführungskommando unterstellt. Gleichzeitig erfolgten innerhalb der Division mehrere Umstrukturierungen. Seit 2003 gliedert sich die 7. Panzerdivision wie folgt:

  • Panzerbrigade 14, Neustadt (mit den Panzerbataillonen 143 und 64, Panzergrenadierbataillon 152, Panzerartilleriebataillon 2)

  • Panzerbrigade 21, Augustdorf (mit Panzerbataillon 203, den Panzergrenadierbataillonen 192 und 212, Panzerartilleriebataillon 215, Logistikbataillon 51, Pionierbataillon 1)

  • Fernmeldebataillon 820

  • Panzeraufklärungsbataillon 5

  • Stabskompanie

  • Heeresmusikkorps 7

Der Auftrag der 7. Panzerdivision umfasst in erster Priorität die Landes- und Bündnisverteidigung. Daneben gewinnen die Aufgaben im Rahmen von Krisenreaktionseinsätzen immer mehr an Bedeutung. Als Krisenreaktionsdivision des Heeres ist die 7. Panzerdivision im Falle eines NATO-Einsatzes dem multinationalen Krisenreaktionskorps der NATO (ARCC- Allies Command Europe Rapid Reaction Corps) zugeordnet. Der Division selbst untersteht dann die 10. Polnische Panzerkavalleriebrigade aus Swietoszow.

Die 7. Panzerdivision war im Inland bei vielen Katastropheneinsätzen vor Ort, beispielsweise 1962 beim Elbe-Hochwasser in Hamburg, 1976 bei Hilfeleistungen zur Behebung der Dürreschäden im Sieger- und Sauerland, 1995 beim Hochwassereinsatz am Rhein und zum Hilfseinsatz beim Elbe-Hochwasser im August 2001.

Im Ausland beteiligte sich die 7. Panzerdivision 1993 am deutschen Kontingent der UNOSOM-II-Operation der Vereinten Nationen in Somalia. Seit 1996 war die Division ständig Teil der multinationalen Einsatztruppe IFOR in Kroatien. In den Jahren 1997 und 1998 stellte die Division die deutschen Teile für den multinationalen Überwachungsverband SFOR in Bosnien und Herzegowina. Soldaten der 7. Panzerdivision gehörten zu den ersten NATO-Kräften, die 1999 der bedrängten Bevölkerung im Kosovo Hilfe leisten konnten.

Kommandeure:

Gen.Maj. Mantey, Willi 01. 06. 1959 - 31. 03. 1963

Gen.Maj. Bennecke, Jürgen 01. 04. 1963 - 30. 09. 1964

Gen.Maj. Reidel, Herbert 01. 10. 1964 - 30. 09. 1966

Gen.Maj. Molinari, Karl-Theodor 01. 10. 1966 - 30. 09. 1969

Gen.Maj. Middeldorf, Eike 01. 10. 1969 - 07. 04. 1971

Gen.Maj. Büschleb, Hermann 08. 04. 1971 - 02. 06. 1971

Gen.Maj. Wagemann, Dr. Eberhard 03. 06. 1971 - 30. 06. 1974

Gen.Maj. Senger u. Etterlin, Dr. Ferdinand v. 01. 07. 1974 - 31. 03. 1978

Gen.Maj. Greiner, Dr. Gottfried 01. 04. 1978 - 31. 03. 1980

Gen.Maj. Frickinger, Horst 01. 04. 1980 - 30. 09. 1981

Gen.Maj. Diedrichs, Karl Erich 01. 10. 1981 - 31. 03. 1984

Gen.Maj. Söder, Jörn 01. 04. 1984 - 31. 03. 1986

Gen.Maj. Klug, Bernd 01. 04. 1986 - 30. 09. 1990

Gen.Maj. Willmann, Helmut 01. 10. 1990 - 31. 03. 1993

Gen.Maj. Gliemeroth, Götz 01. 04. 1993 - 1996

Gen.Maj. Gudera, Gert 1996 - 31.06. 2000

Gen.Maj. Ruwe, Jürgen 01. 07. 2000 - 2003

Chef des Stabes:

Obstlt. i.G. Hopffgarten, Hans-Joachim v. 01. 08. 1958 - 31. 01. 1961

Obstlt. i.G. Rademacher 01. 02. 1961 - 15. 06. 1963

Obstlt. i.G. Kietzell, Manfred v. 16. 06. 1963 - 30. 09. 1966

Obstlt. i.G. Pinkwart, Horst 01. 10. 1966 - 30. 09. 1968

Oberst i.G. Kriebel, Günter 01. 10. 1968 - 31. 12. 1971

Oberst i.G. Gneisenau, Hans-Georg Gf. v. 01. 01. 1972 - 31. 03. 1975

Oberst i.G. Oppermann, Roland 01. 04. 1975 - 31. 03. 1977

Oberst i.G. Eulig, Udo 01. 04. 1977 - 31. 03. 1979

Oberst i.G. Toussaint, Rainer 01. 04. 1979 - 31. 03. 1982

Oberst i.G. Beltermann, Wolfgang 01. 04. 1982 - 14. 09. 1984

Oberst i.G. Rennack, Hans-Jürgen 15. 09. 1984 - 30. 09. 1986

Oberst i.G. Kreilinger, Reinhold 01. 10. 1986 - 30. 09. 1988

Oberst i.G. Sachau, Hans-Joachim 01. 10. 1988 - 31. 08. 1990

Oberst i.G. Oerding, Jan 01. 09. 1990 - 02. 1992

Obstlt. i.G. Schwarz, Günter 02. 1992 - 12. 1992

Oberst i.G. Sude, Gertmann 12. 1992 - 31. 03. 1994

Überlieferung

Zu etwa zwei Dritteln umfasst die Überlieferung Befehle, Weisungen und Anordnungen, Unterlagen aus dem Organisationsbereich (Aufstellungen, Umgliederungen, Unterstellungen, STAN, Kasernenordnung, Stabsdienstordnung) sowie zu Übungen. Der restliche Teil setzt sich gleichermaßen aus Kriegstagebüchern, Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit, Berichten und Protokollen (von Tagungen, Besprechungen, militärische Zustandsberichte), Unterlagen über die Aus- und Weiterbildung, Schriftgut aus dem Personalbereich (Stellenbesetzungen, Entlassungen, Freistellungen, Disziplinarsachen), Liegenschaftsangelegenheiten und Unterlagen über die militärische Sicherheit (Sicherheitsüberprüfungen, -anordnungen und -maßnahmen, VS-Überprüfungen, Selbstschutz, Objektschutz) zusammen.

Weniger als ein Zehntel Verschlußsachen

Erschließungszustand (Kommentar) Abgabeverzeichnis; unbearbeitet

Umfang (Erläuterung) 206 AE, Letzte Archivnummer: 205, VS-Anteil: 7,7%

Amtliche Druckschriften

Amtsdrucksachenbestand BHD 35 Divisionsstäbe

Literatur

25 Jahre I. Korps 1956 - 1981. Geschichte und Chronik, Osnabrück, 1981

Heeresführungskommando, Hrsg. CPM Communication Presse Marketing GmbH, Sankt Augustin in Zusammenarbeit mit dem Heeresführungskommando Koblenz, 2003

Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955 - 1995, Norderstedt, 1996

Verfasser/Stand MA 3; 2004

6,5 lfm

Bestandsbeschreibung

Die 7. Panzerdivision wurde gemäß Aufstellungsbefehl Nr. 126 (H) vom 1. Juli 1958 zum 1. August in Lippstadt aufgestellt und als Großverband zunächst dem I. Korps unterstellt. Mit Befehl vom 21. November 1958 erfolgte zum 1. Dezember der Unterstellungswechsel unter das III. Korps. Der Stationierungsraum der 7. Panzerdivision erstreckt sich über Nordrhein-Westfalen sowie Teile von Hessen und Rheinland-Pfalz.

Zum 1. Dezember 1958 waren der Division folgende Truppenteile zugeordnet:

Stab und Stabskompanie

Panzerkampfgruppe C 3, Unna

Panzergrenadierbataillon 13, Henner

Panzeraufklärungsbataillon 7, Augustdorf

Panzergrenadierbataillon 212, Augustdorf

Panzerartilleriebataillon 215, Augustdorf

Quartiermeisterbataillon 7, Lippstadt

Feldjägerkompanie 7, Lippstadt

Zum 1. Oktober 1958 erfolgte gemäß Befehl für die Umbenennung vom 25. September die Umbenennung der 7. Panzerdivision in 7. Division.

Im Rahmen der Überführung in die Heeresstruktur 2 wurde zum 16. März 1959 die Umbenennung in 7. Panzergrenadierdivision (Befehl für die Umbenennung vom 22. Juni 1959) wirksam. Gleichzeitig wurde der Sitz des Stabes nach Unna verlegt. Zeitgleich erfolgte auch die Umgliederung der Panzerkampfgruppe C3 in Panzerbrigade 21. Ebenfalls in Umsetzung der Heeresstruktur 2 wurde in Ahlen die Panzerbrigade 19 aufgestellt und der 7. Panzergrenadierdivision zugeordnet. Am 10. November 1962 wurde die Division der NATO assigniert. 1964 wurde die Panzerbrigade 20 in Henner als dritte Brigade der Division in Dienst gestellt. Im Zuge der Heersstruktur 3 gliederte diese Brigade 1970 in Panzerregiment 100 um, wurde aus der Division ausgegliedert und als Korpstruppe dem I. Korps in Münster unterstellt. 1972 wurde die Division aus dem Verantwortungsbereich des III. Korps herausgelöst und erneut dem I. Korps in Münster unterstellt. Das Panzerrregiment 100, das fünf Jahre lang als Korpstruppe gedient hatte, wurde am 1. April 1975 wieder zur Panzerbrigade 20 umgegliedert und erneut der 7. Panzergrenadierdivision unterstellt.

Mit der Überführung in die Heeresstruktur 4 erfolgte am 1. Oktober 1980 die erneute Umbenennung von Panzergrenadierdivision in 7. Panzerdivision. Dem Stab der Division unterstanden jetzt:

Stabskompanie

Panzergrenadierbrigade 19

Panzerbrigade 20

Panzerbrigade 21

Artillerieregiment 7

sowie als Divisionstruppen

Flugabwehrregiment 7

Panzeraufklärungsbataillon 7

Fernmeldebataillon 7

Pionierbataillon 7

Sanitätsbataillon 7

Nachschubbataillon 7

Instandsetzungsbataillon 7

Heeresfliegerstaffel 7

Heeresmusikkorps 7

1993 wurde die Panzerbrigade 20 aus der Division heraus- und aufgelöst.

Im Rahmen der Heersstruktur 5 wurde mit Organisationsbefehl Nr. 1377 / 94 (H) vom 10. März 1994 zum 1. April die Fusion der 7. Panzerdivision mit dem Wehrbereichskommando III beschlossen. Sitz des neuen Großverbandes Wehrbereichskommando III / 7. Panzerdivision wurde Düsseldorf. Im Zuge der Umstrukturierungen wurde auch die Panzergrenadierbrigade 19 aus dem Verband WBK III / 7. Panzerdivision herausgelöst und der 1. Panzerdivision unterstellt. Gleichzeitig wurde die Panzerlehrbrigade 9 der 7. Panzerdivision zugeordnet. Zum 1. Oktober 1996 wurde die Panzergrenadierbrigade 19 wieder der 7. Panzerdivision unterstellt und die Panzerlehrbrigade 9 an das WBK II / 1. Panzerdivision abgegeben. Gemäß Organisationsbefehl Nr. 509 / 2001 (H) vom 27. Februar 2001 erfolgte zum 1. Juli die Trennung des Wehrbereichskommando III von der 7. Panzerdivision. Dabei wurde die Division dem Heeresführungskommando unterstellt. Gleichzeitig erfolgten innerhalb der Division mehrere Umstrukturierungen. Seit 2003 gliedert sich die 7. Panzerdivision wie folgt:

Panzerbrigade 14, Neustadt (mit den Panzerbataillonen 143 und 64, Panzergrenadierbataillon 152, Panzerartilleriebataillon 2)

Panzerbrigade 21, Augustdorf (mit Panzerbataillon 203, den Panzergrenadierbataillonen 192 und 212, Panzerartilleriebataillon 215, Logistikbataillon 51, Pionierbataillon 1)

Fernmeldebataillon 820

Panzeraufklärungsbataillon 5

Stabskompanie

Heeresmusikkorps 7

Der Auftrag der 7. Panzerdivision umfasst in erster Priorität die Landes- und Bündnisverteidigung. Daneben gewinnen die Aufgaben im Rahmen von Krisenreaktionseinsätzen immer mehr an Bedeutung. Als Krisenreaktionsdivision des Heeres ist die 7. Panzerdivision im Falle eines NATO-Einsatzes dem multinationalen Krisenreaktionskorps der NATO (ARCC- Allies Command Europe Rapid Reaction Corps) zugeordnet. Der Division selbst untersteht dann die 10. Polnische Panzerkavalleriebrigade aus Swietoszow.

Die 7. Panzerdivision war im Inland bei vielen Katastropheneinsätzen vor Ort, beispielsweise 1962 beim Elbe-Hochwasser in Hamburg, 1976 bei Hilfeleistungen zur Behebung der Dürreschäden im Sieger- und Sauerland, 1995 beim Hochwassereinsatz am Rhein und zum Hilfseinsatz beim Elbe-Hochwasser im August 2001.

Im Ausland beteiligte sich die 7. Panzerdivision 1993 am deutschen Kontingent der UNOSOM-II-Operation der Vereinten Nationen in Somalia. Seit 1996 war die Division ständig Teil der multinationalen Einsatztruppe IFOR in Kroatien. In den Jahren 1997 und 1998 stellte die Division die deutschen Teile für den multinationalen Überwachungsverband SFOR in Bosnien und Herzegowina. Soldaten der 7. Panzerdivision gehörten zu den ersten NATO-Kräften, die 1999 der bedrängten Bevölkerung im Kosovo Hilfe leisten konnten.

Kommandeure:

GenMaj Mantey, Willi 01.06.1959 - 31.03.1963

GenMaj Bennecke, Jürgen 01.04.1963 - 30.09.1964

GenMaj Reidel, Herbert 01.10.1964 - 30.09.1966

GenMaj Molinari, Karl-Theodor 01.10.1966 - 30.09.1969

GenMaj Middeldorf, Eike 01.10.1969 - 07.04.1971

GenMaj Büschleb, Hermann 08.04.1971 - 02.06.1971

GenMaj Wagemann, Eberhard 03.06.1971 - 30.06.1974

GenMaj Senger und Etterlin, Ferdinand von 01.07.1974 - 31.03.1978

GenMaj Greiner, Gottfried 01.04.1978 - 31.03.1980

GenMaj Frickinger, Horst 01.04.1980 - 30.09.1981

GenMaj Diedrichs, Karl Erich 01.10.1981 - 31.03.1984

GenMaj Söder, Jörn 01.04.1984 - 31.03.1986

GenMaj Klug, Bernd 01.04.1986 - 30.09.1990

GenMaj Willmann, Helmut 01.10.1990 - 31.03.1993

GenMaj Gliemeroth, Götz 01.04.1993 - 30.09.1996

GenMaj Gudera, Gert 01.10.1996 - 30.06.2000

GenMaj Ruwe, Jürgen 01.07.2000 - 2003

GenMaj Clauß, Wolf-Joachim 01.10.2003 - 30.09.2006

Chef des Stabes:

Oberstlt i.G. Hopffgarten, Hans-Joachim von 01.08.1958 - 31.01.1961

Oberstlt i.G. Rademacher 01.02.1961 - 15.06.1963

Oberstlt i.G. Kietzell, Manfred von 16.06.1963 - 30.09.1966

Oberstlt i.G. Pinkwart, Horst 01.10.1966 - 30.09.1968

Oberst i.G. Kriebel, Günter 01.10.1968 - 31.12.1971

Oberst i.G. Gneisenau, Hans-Georg Graf von 01.01.1972 - 31.03.1975

Oberst i.G. Oppermann, Roland 01.04.1975 - 31.03.1977

Oberst i.G. Eulig, Udo 01.04.1977 - 31.03.1979

Oberst i.G. Toussaint, Rainer 01.04.1979 - 31.03.1982

Oberst i.G. Beltermann, Wolfgang 01.04.1982 - 14.09.1984

Oberst i.G. Rennack, Hans-Jürgen 15.09.1984 - 30.09.1986

Oberst i.G. Kreilinger, Reinhold 01.10.1986 - 30.09.1988

Oberst i.G. Sachau, Hans-Joachim 01.10.1988 - 31.08.1990

Oberst i.G. Oerding, Jan 01.09.1990 - 02.1992

Oberstlt i.G. Schwarz, Günter 02.1992 - 12.1992

Oberst i.G. Sude, Gertmann 12.1992 - 31.03.1994

Inhaltliche Charakterisierung

Zu etwa zwei Dritteln umfasst die Überlieferung Befehle, Weisungen und Anordnungen, Unterlagen aus dem Organisationsbereich (Aufstellungen, Umgliederungen, Unterstellungen, STAN, Kasernenordnung, Stabsdienstordnung) sowie zu Übungen. Der restliche Teil setzt sich gleichermaßen aus Kriegstagebüchern, Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit, Berichten und Protokollen (von Tagungen, Besprechungen, militärische Zustandsberichte), Unterlagen über die Aus- und Weiterbildung, Schriftgut aus dem Personalbereich (Stellenbesetzungen, Entlassungen, Freistellungen, Disziplinarsachen), Liegenschaftsangelegenheiten und Unterlagen über die militärische Sicherheit (Sicherheitsüberprüfungen, -anordnungen und -maßnahmen, VS-Überprüfungen, Selbstschutz, Objektschutz) zusammen. Weniger als ein Zehntel Verschlusssachen.

Erschließungszustand

Online-Findbuch

Umfang, Erläuterung

337 AE, VS-Anteil: 7,7%

Zitierweise

BArch BH 8-7/...

Related Units of Description

  • Amtliche Druckschriften

  • Amtsdrucksachenbestand BHD 35 Divisionsstäbe

  • Literatur

  • 25 Jahre I. Korps 1956 - 1981. Geschichte und Chronik, Osnabrück, 1981

  • Heeresführungskommando, Hrsg. CPM Communication Presse Marketing GmbH, Sankt Augustin in Zusammenarbeit mit dem Heeresführungskommando Koblenz, 2003

  • Reinhard Teuber: Die Bundeswehr 1955 - 1995, Norderstedt, 1996

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