Dornemann, Luise

Identifier
NY 4278
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1920 - 31 Dec 1992
Level of Description
Collection
Languages
  • German
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

Nachlässe

13 Aufbewahrungseinheiten

0,2 laufende Meter

Creator(s)

Scope and Content

Bestandsbeschreibung

  1. Februar 1901 in Aurich/Ostfriesland geboren

1907 - 1910 Besuch der Volksschule

1910 - 1917 Besuch des Lyzeums

1920 Universitätsreifeprüfung am Oberlyzeum Aachen

1921 Lehrerinnenexamen in Aachen

1921 - 1922 Hilfsredakteurin an der "Aachener Post"

1923 Heirat mit Hans Dornemann (1898-1933, von der SS ermordet)

1922 - 1924 Lehrerin im Ruhrgebiet

1928 Eintritt in die KPD

ab 1930 Mitarbeit in der Reichsleitung des "Verbandes proletarischer Freidenker"

1932 - 1933 Vorsitzende des Einheitsverbandes für proletarische Sexualreform und Mutterschutz, Leiterin der Sexualberatungsstelle Düsseldorf

bis 1936 Arbeit als Näherin und Hausangestellte, illegale Arbeit in Berlin

1936 - 1947 Emigration nach Großbritannien, Mitglied der Leitung des Freien Deutschen Kulturbundes, später politische Sekretärin des Britischen Rates für Deutsche Demokratie

ab 1947 Mitglied der SED und des DFD

ab 1948 Mitarbeit im DFD Bundesvorstand und im Bundessekretariat, verantwortlich für Schulung, Kultur, Erziehung, später für Internationale Beziehungen

1949 - 1989 Mitglied des DFD-Bundesvorstands

1952 - 1953 deutsche Vertreterin in der Internationalen Demokratischen Frauenförderation

1953 - 1963 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED

ab 1963 freischaffende Schriftstellerin

  1. Januar 1991 in Berlin verstorben

Inhaltliche Charakterisierung

Der Nachlass von Luise Dornemann wurde in den Jahren 1986 und 1992 von ihr selbst sowie ihren Erben dem Zentralen Parteiarchiv der SED bzw. der Stiftung übergeben.

Die Überlieferungen belegen die publizistische Tätigkeit Luise Dornemanns, in der sie sich v. a. mit bedeutenden Frauenpersönlichkeiten der deutschen Frauenpolitik befasste. Das Hauptgewicht des Nachlasses bilden Materialsammlungen, darunter v. a. Notizbücher und Zeitungsartikel zu ihren literarischen Werken. Einen wesentlichen Anteil daran tragen die Unterlagen ihres 1988 fertiggestellten, aber nicht mehr veröffentlichten Buches "Erinnerungen" über ihr Leben. Überliefert sind auch hier Notizbücher und Manuskripte in hs. und gedruckter Ausführung.

Im Nachlass überlieferte Fotos wurden an das Bildarchiv der Stiftung abgegeben; Druckschriften, v. a. aus der Zeit der Emigration und zur Frauenpolitik, an die Bibliothek.

Den Nachlass ergänzende Unterlagen befinden sich v. a. in dem Bestand DY 30 Zentralkomitee der SED (Teilbestände Sekretariat des ZK der SED, Abteilung Agitation und Abteilung Kaderfragen) sowie in der Sammlung Erinnerungen SgY 30.

Nach der Bearbeitung der Unterlagen liegen 13 Akteneinheiten (0,2 lfm) mit Dokumenten aus den Jahren 1920 bis 1992 vor. Die Unterlagen sind für die Benutzung frei zugänglich.

Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: BArch NY 4278/1 (Beispiel für die Zitierung des Aktenbandes mit der Nummer 1).

Gisela Mai

Zitierweise

BArch NY 4278/...

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