Eckert, Erwin

Identifier
NY 4153
Language of Description
German
Dates
1 Jan 1926 - 31 Dec 1972
Level of Description
Collection
Languages
  • German
Source
EHRI Partner

Extent and Medium

Nachlässe

68 Aufbewahrungseinheiten

0,0 laufende Meter

Creator(s)

Scope and Content

Bestandsbeschreibung

  1. Juni 1893 in Zaisenhausen/Baden geboren

1911 - 1914, 1918 - 1919 Studium der Philosophie und Theologie in Heidelberg, Göttingen und Basel

1911 Mitglied der SPD

1914 - 1918 Soldat im I. Weltkrieg

1919 - 1922 Stadtvikar in Pforzheim

1920 Mitbegründer des Bundes evangelischer Sozialisten, Heirat mit Elisabeth Setzer

1922/23 - 1927 Pfarrer in Meersburg, dann 1926/27 - 1931 in Mannheim an der Trinitatis-Kirche

1926-1931 geschäftsführender Vorsitzender des Bundes "Religiöser Sozialisten Deutschlands", Herausgeber der Monatszeitschrift "Religion und Sozialismus" und der Wochenzeitung "Der religiöse Sozialist", Abgeordneter des deutschen evangelischen Kirchentages

Okt. bzw. Nov. 1931 Ausschluss aus der SPD und dem Bund Religiöser Sozialisten

Okt. 1931 Eintritt in die KPD

Dez. 1931 Entlassung aus dem Kirchendienst

1931 - 1933 Mitarbeiter der Parteiorgane der KPD "Die Rote Fahne" in Berlin und "Freiheit" in Düsseldorf

März - Okt. 1933 Inhaftierung

Okt. 1936 Verurteilung durch den Volksgerichtshof in Kassel wegen Vorbereitung zum Hochverrat, bis 1940 Inhaftierung in den Zuchthäusern Freiendiez und Ludwigsburg

1946-1950 Vorsitzender der KPD in Baden

1946 Staatsrat der Provisorischen Regierung Baden

1946/1947 Mitglied der Beratenden Landesversammlung des Landes Baden und Stadtkommissar für Wiederaufbau

1947-1952 Abgeordneter des Badischen Landtages

1952-1956 Abgeordneter des Landtages von Baden-Württemberg

1950-1965 Mitglied des Präsidiums des Weltfriedensrates und Vorsitzender des westdeutschen Friedenskomitees

1960 Verurteilung mit 5 anderen Mitgliedern der Friedensbewegung im Düsseldorfer Friedenskomitee-Prozess zu acht Monaten Gefängnis auf Bewährung

ab 1960 wissenschaftliche Tätigkeit, Arbeit an Publikationen über die Religiösen Sozialisten und die Einheitsbestrebungen von KPD und SPD in Baden nach 1945

1968 Mitglied der DKP

  1. Dez. 1972 in Mannheim verstorben

1999 Rehabilitierung durch die Badische Kirchenleitung und die Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden

Quellen:

Bestandsakte 4211-16/Eckert, Erwin

BArch NY 4153/ 1, 6

BArch BY 1/ 614

www.wikipedia.de

Inhaltliche Charakterisierung

Der Nachlass von Erwin Eckert wurde im Jahre 1973 von seiner Witwe Frau Elisabeth Eckert über den Kreisvorstand der DKP Mannheim an das Zentrale Parteiarchiv der SED übergeben.

Der Nachlass umfasst 68 Akteneinheiten mit Dokumenten aus der Zeit von 1926-1972. Der Schwerpunkt der Überlieferungen liegt in der Zeit von 1949 bis 1960. Dabei handelt es sich vorwiegend um Arbeitsmaterialien aus der Tätigkeit von Erwin Eckert in der Friedensbewegung der Bundesrepublik Deutschland und im Weltfriedensrat. Der Prozess gegen führende Funktionäre des Westdeutschen Friedenskomitees in Düsseldorf 1959/1960 ist ebenfalls umfangreich dokumentiert. Weitere Unterlagen zu diesem Prozess sowie zu Erwin Eckert befinden sich im Nachlass von Friedrich Karl Kaul (NY 4238) und im Bestand Kommunistische Partei Deutschlands-West ( BY 1).

Der Nachlass ist auf der Grundlage des Bundesarchivgesetzes für Benutzungen frei zugänglich. Bei Veröffentlichungen ist wie folgt zu zitieren: Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv NY 4153/1, Kurzform: BArch NY 4153/1 (Beispiel für die Zitierung der Akte mit der Nr. 1).

Grit Ulrich

Umfang, Erläuterung

67 AE

Zitierweise

BArch NY 4153/...

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