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  1. Britische Prozesse: Manstein-Prozess

    Die dem Bundesarchiv übergebenen Unterlagen stammen von dem Rechtsanwalt Dr. Paul Leverkuehn. Sie dokumentieren: Vorgeschichte und Vorbereitung des Prozesses 1945-1949 (16), Prozeßverlauf 1942-1949 (149), Urteil und Urteilsbegründung 1948 (2), Revision und grundsätzliche Ausführungen zum Prozeß und Urteil 1948-1952 (110)

  2. Prozesse gegen Deutsche im europäischen Ausland: Handakten von Rechtsanwälten

    Der überwiegende Teil der Sammlung stammt aus den Büros folgender Rechtsanwälte: Dr. Kurt Behling, Berlin; P. H. Gordan, Gießen; Prof. Dr. Carl Haensel, Freiburg; Dr. Kurt Heim, Trier; Prof. Dr. Erich Schwinge, Marburg und Dr. Robert Servatius, Köln. Im Einzelnen handelt es sich um: Allgemeine Rechtsgrundlagen, u. a. rechtswissenschaftliche Gutachten, Auslieferung von Kriegsverbrechern an das Ausland 1907, 1944-1963 (13); Koordinierungsstelle zur Förderung des Rechtsschutzes für deutsche Gefangene im Ausland 1949-1950 (3), Prozesse in einzelnen Länder: Belgien 1047-1952 (3), Dänemark 1945-1...

  3. Belgische Prozesse: Falkenhausen-Prozess

    Anklagedokumente, insbesondere Vernehmungsprotokolle der belgischen Kriegsverbrecherkommission 1948-1950 (30 AE) und weitere Dokumente der Anklage, darunter Unterlagen des Militärbefehlshabers in Belgien und Nordfrankreich (1940-1944), 1948-1950 (5); Verteidigungsdokumente, darunter Handakten der Rechtsanwälte Kurt Behling, Friedrich Grimm und Heinrich Lietzmann, insbesondere "Zeittafeln" und Materialsammlungen zur Erläuterung von einzelnen Anklagepunkten wie Judendeportationen und Arbeitseinsatz der Zivilbevölkerung sowie über die Verantwortung des mitangeklagten Chefs des Militärverwaltun...

  4. Nürnberger Prozesse: Handakten von Rechtsanwälten

    Umfang und Inhalt der Teilbestände sind sehr unterschiedlich. Im Einzelnen handelt es sich um Abgaben folgender Rechtsanwälte: Kurt Behling (vgl. N 1253), insbesondere Juristenprozess (Fall 3), RuSHA-Prozess (Fall 8), Krupp-Prozeß (Fall 10) und OKW-Prozeß (Fall 12, 74 AE); Joachim Bergmann, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 9 AE); Hans Gawlik, u. a. IMT (146 AE); Kurt Gollnick (Fall 12, 13 AE); F. Gordan, Milch-Prozeß (9 AE); Theodor Klefisch (7 AE); Justus Koch, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 23 AE); Otto Kranzbühler, IMT und Flick-Prozeß (unverzeichnet) Kurt Minkel, Einsatzgruppen- und Wilhe...

  5. Französische Prozesse in Deutschland

    Einige der Unterlagen stammen aus den Büros der damaligen Verteidiger Dr. Kurt Behling (Berlin) und Prof. Dr. Carl Haensel (Freiburg), zwei weitere Aktenbände von der Sekretärin der Verteidigung, Lisa Frank (Rastatt). Im einzelnen handelt es sich um: Allgemeine Unterlagen, u. a. fotokopierte Namenskartei von Gefangenen der Strafanstalt Wittlich 1946-1954 (7), Prozeß gegen Wachmannschaften des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof 1946-1949 (1), Prozeß gegen Wachmannschaften des Konzentrationslagers Ravensbrück 1950 (1), Prozeß gegen den Industriellen Hermann Röchling u. a. 1948-1949 (6).

  6. Eichmann-Prozess

    • Bundesarchiv-Koblenz
    • ALLPROZ 6
    • German
    • 1955-1963
    • 7,5 laufende Meter, 283 Aufbewahrungseinheiten

    Das Bundesarchiv hat die Unterlagen von dem Verteidiger Eichmanns, Dr. Servatius, erworben. Sie dokumentieren: Vorgeschichte, Vorbereitung und Verlauf des Prozesses, Sitzungsprotokolle der Hauptverhandlung 1960-1962 (114), Beweisdokumente 1961-1962 (36), Benennung und Ermittlung von Zeugen, deren Aussagen und Bewertung 1946, 1960-1961 (13), Schriftwechsel, Gutachten, Artikel, Dokumente und andere Unterlagen zu Verteidigungszwecken 1944-1963 (19), Erinnerungen, Stellungnahmen und sonstige Äußerungen des Angeklagten, darunter "Lebenserinnerungen" Eichmanns in Form von Befragungen durch den Jo...

  7. Entnazifizierungssonderkommission

    • Denazification Special Commission

    Der Bestand wurde dem Salzburger Landesarchiv von der zuständigen Behörde innerhalb der Salzburger Landesregierung übergeben. Der Bestand der Akten der Entnazifizierungssonderkommission (vgl. StGBl Nr. 127/1945) betrifft lediglich die Landesbediensteten und ist ungeordnet. Es gibt keinen Findbehelf zu diesem Bestand.

  8. Bayerisches Ministerium für Landwirtschaft und Forsten

    (1918–1928, anschließend bis 1945 Staatssekretariat in verschiedenen Ressorts, seit 1933 im MWi): Die hier erfasste Registratur der Landwirtschaftsabteilung, enthält noch Vorakten des 18. und 19. Jh. Die Sach- und Personalakten der Ministerialforstabteilung (die bis 1935 beim Finanzministerium verblieb und dann der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten zugewiesen wurde), reichen ebenfalls bis Anfang des 19. Jh. zu­rück (Akten dieser Provenienz deshalb auch im Be­stand MF).

  9. Bayerisches Ministerium der Justiz

    Ältere Abgaben dieses Ministeriums (darunter Personalakten des 19. Jhd. und Strafsachen, einschl. der Ereignisse um 1848/49) wurden im Archiv durch Fliegerangriff vernichtet. Gleichwohl besteht eine breite Überlieferung dieser Akten von 1799 bis zur Verreichlichung der Justiz 1934/35, z.B. zu Rechtsnormen und zu allen Sparten der Justizverwaltung. Schriftgut aus der Nachkriegszeit wurde erst für Teilaspekte übernommen (darunter jahrgangsweise Berichte über wichtige Fälle in der Strafrechtspflege, NSG-Berichtsakten, zahlreiche Personalakten).

  10. Reichsstatthalter in Bayern

    Nur Teile der Registratur des Vertreters des Reiches bei der bayerischen Landesregierung in den Jahren 1933 bis 1945 sind überliefert, nämlich Sachakten aus verschiedenen Aufgabenbereichen sowie knapp 10.000 personenbezogene Akten zu Angehörigen des öffentlichen Dienstes.

  11. Bayerisches Staatsministerium für Sonderaufgaben, Minister für politische Befreiung

    Die Personalakten des Sonderministeriums wurden im Jahr 2001 vom Amtsgericht München an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben. Sie waren Bestandteil der dortigen Registratur S, in welcher sich die gesamte Registratur des Sonderministeriums und weitere Aktengruppen aus dem Bereich der Entnazifizierung aufbewahrt wurden, darunter Spruchkammerakten, Internierungsakten der ehemaligen Internierungslager und Generalakten des Kassationshofes. Das „Staatsministerium für Sonderaufgaben“ wurde im Jahre 1946 geschaffen. Ihm oblag die Kontrolle der Meldungen über die Entlassung der Nationalsoziali...

  12. Bayerisches Landesentschädigungsamt

    Verwaltungsverfahrensakten zur Geltendmachung von Ansprüchen, Feststellung von Schäden, Bescheidung von Anträgen und Gewährung von Leistungen. Massenhaft gleichförmige personenbezogene Einzelfallakten

  13. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst

    Durch Kriegs­ein­wir­kung im Archiv und Brandschaden in den Registraturen 1947 traten Verluste bei Personalakten und bei den Unterlagen v.a. über Kultusangelegenheiten, den Schul-, Hochschul- und Wissenschaftsbereich des gesamten 19. Jh. ein; große Lücken bestehen auch im Sektor Kunst; verhältnismäßig starke beeinträchtigte Überlieferung, wohl durch Registraturverluste im Krieg, auch für die NS-Zeit v.a. in Kultussachen. neuere Abgaben aus den verschiedenen Aufgabenfeldern (Kulturpolitik, Schulwesen aller Zwei­ge, Universitäten, außeruniversitäre Forschungsein­richtungen, Denkmalpflege) rei...

  14. Bayerisches Ministerium des Innern

    Der Bestand enthält noch Vorakten aus der Zeit vor Errichtung des Minis­te­riums, d.h. von ca. 1600 bis 1806 sowie Akten über das Schulwesen aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Beträchtliche bis vollständige Kriegs­ver­luste sind 1945 in den Ministerialregistraturen eingetreten, so für die Bereiche Staatsrecht, Kommu­nal­aufsicht und Gesundheitswesen seit der 2. Hälfte des 19. Jh.; die Nachkriegsüberlieferung hingegen führt im einzelnen bereits bis in die Mitte der 1990er Jahre; Teil­fonds Karten und Pläne (v.a. zur Bildung der Herr­schafts- und Ortsgerichte gem. Organischem Edikt vom 1...

  15. Bayerisches Ministerium der Finanzen

    Durch Kriegseinwirkung sind in Registraturen und Archiv beträchtliche Verluste bei Sach- und Personalakten des 19./20. Jh. entstanden (bei den Sachakten der Sparten Finanz- und Innere Verwaltung v.a. für den Zeitraum 1820–1880); durch neuere Abgaben reicht der Bestand, mit Informationen zu den verschiedensten Zweigen der staat­lichen Behörden und Betriebe durchaus mit Quer­schnittcharakter, bis in die 1970er Jahre; in den Ministerialakten sind z.Zt. noch Vorakten (Geheimer Rat) bis in das 16. Jh. zurück enthalten; Teilfonds: Karten und Pläne.

  16. Bayerische Staatskanzlei 1: NS-Zeit

    Protokolle des Staatsrats bzw. des Geheimen Rates; Protokolle des Ministerrats (von 1912-1954); Berichte des Regierungspräsidenten (1919-1945); Berichte der Polizeidirektion München (1924-1932, 1934-1937), Nürnberg-Fürth (1924-1932) und Augsburg (1934-1943); Berichte aus Berlin über Parteibewegungen (1919-1923); Berichte des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung (1920-1929). Die Akten bieten vor allem für die Zeit nach 1945 einen Querschnitt durch alle Verwaltungszweige so­wie Unterlagen zum Verfassungsleben und zur Vertretung Bayerns in Deutschland und im Ausland. Zeitg...

  17. Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Oberabschnitt Süd

    Bei den meisten Archivalien handelt es sich um in der Regel dünne, bei der Bespitzelung von Gegnern und Trägern des NS-Regimes entstandene personenbezogene Akten, mit einzelnen Berichten, aber auch Lebensläufen (u.a. mit Vorstrafen) und teilweise auch mit Passbildern. Außerdem sind drei Personalakten von SD-Angehörigen erhalten. Die zweite Aktengruppe informiert in mehr oder weniger ausführlichen Berichten über die Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und Organisationen des NS-Staates, darunter beispielsweise auch Berichte zu Werksbesichtigungen. Im Mai 2015 wurde der Bestand im Rahmen ...

  18. Jüdisches Standesregister

    Die hier verzeichneten Fotokopien jüdischer Standesregister wurden im Juli 1953 auf Grund einer Weisung des Staatsministeriums der der Finanzen vom Bayerischen Landesentschädigungsamt abgegeben. Aus den Mitteilungen dieses Amtes ergibt sich Folgendes über die Herkunft dieser Fotokopien: Die Standesregister der jüdischen Gemeinden in Deutschland wurden während des Krieges bzw. kurz vorher beschlagnahmt, sie sollen sich bei Kriegsende in Thüringen befunden haben und dort den Russen in die Hände gefallen sein. Im Auftrag einer Dienststelle des Reiches oder der Partei (wie sich bei der Verzeich...

  19. NSDAP-Hauptarchiv (Hoover Guide)

    1. Polizeidirektion München, Presseakten (hier: politisches Plakatwesen, Plakatverbote, Zensur, politische Flugblätter, politische Klebezettel, Pressewesen) 2. Polizeidirektion München, Bayerische Politische Polizei (hier: Völkische im Reichstag, Völkische im Bayerischen Landtag, Deutschnationale, der Poehner-Kreis, Reichsführerschaft, Ludendorff und Kronprinz Rupert (nur Zeitungsausschnitte), Hitler und Ludendorff, Völkische Bewegung und Judenfrage, NSDAP (allgemeine Parteientwicklung, Pressenotizen, Werbeschriften, Verbote, geheime Bestrebungen, Mitglieder (bis 1923), Judenbewegung, Versa...
  20. Bayerisches Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie

    Der Bestand enthält noch Vor­akten von Kompetenzvorgängern seit ca. 1900, vereinzelt seit der Mitte des 19. Jh. sowie Akten des Landeswirtschaftsamtes ab 1939 und verschiedener Landeswirtschaftsstellen; die Überlieferung der Nach­kriegszeit, darunter zur Landesplanung, Entwick­lung von Industrie, Handel und Handwerk, Außenwirtschaft, Fremdenverkehr, Filmförderung, reicht z.T. bis in die 1980er Jahre herauf. Bisher keine Personalakten.