Language of Description: German
Country: Germany
  1. Sammlung Christian Pross

    Wiedergutmachung, u. a. Gutachten des Pariser Vertrauensarztes der Deutschen Botschaft Dr. S. Pierre Kaplan, darunter über Opfer von Menschenversuchen in nationalsozialistischen Konzentrationslagern (49); Krankenhaus Moabit, u. a. Schriftwechsel und Interviews mit ehemaligen jüdischen Ärzten (12); Emigrantenärzte, u. a. Interviewprotokolle zum Nürnberger Ärzteprozeß und Tagebuch (Kopie) von Leo Alexander (mit alphabetischem Namens- und Stichwortverzeichnis) (15).

  2. Zeitzeugnisse

    Enthält u.a. Johann Tomann.- Briefe an seine Familie aus den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau Die Folterkammer.- Erinnerungen über die Gefangenschaft in Russland von Peter Reime Jammern und Frohlocken.- Roman einer Flucht aus Berlin von Ulrike Müller, Apr. - Mai 1945 Custodis, H. Hans.- "Erstickung" - Ein Bühnenspiel von H. Hans Custodis über die Erstickung der Freiheit durch den Nationalsozialismus "Quittung über 10 Kronen" (Geldschein der "Bank der jüdischen Selbstverwaltung") des KZ Theresienstadt

  3. Sammlung Krannhals zur NS-Besatzungspolitik in Osteuropa

    Schriftwechsel, Tätigkeit als Sachverständiger in verschiedenen Ermittlungs- und Strafverfahren sowie wissenschaftliche und publizistische Vortragstätigkeit, u. a. über die Ereignisse in Posen und in Pommerellen im September 1939, ihre militärische Vorgeschichte und die Ausschreitungen der Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD in diesem Gebiet, die nationalsozialistische Besatzungs- und Judenpolitik im Generalgouvernement, insbesondere die Aufstände im Warschauer Ghetto 1943 und in Warschau 1944, darüber hinaus die Verfolgung der Juden in Weißrußland und im Baltikum.

  4. Studiengesellschaft für privatrechtliche Auslandsinteressen

  5. Bentheimer Grenzlandausschuss

    • Bundesarchiv-Koblenz
    • B 183
    • German
    • 1947-1968
    • 2,3 laufende Meter, 126 Aufbewahrungseinheiten

    Niederländische Gebietsansprüche und Forderungen sowie gutachtliche Stellungnahmen deutscher Dienststellen und Behörden; Gründung, Sitzungen und Ausschüsse des Bentheimer Grenzlandausschusses 1946-1961 (39), deutsch-niederländische Grenzgebiete, u. a. historische Entwicklung und Rechtsverhältnisse 1945-1967 (35), Behandlung der Traktatländereien, Traktatgeschädigte 1949-1968 (44), deutsch-niederländischer Ausgleichsvertrag 1951-1966 (8), Karten 1947-1950 (3).

  6. Notgemeinschaft umsiedlungswilliger Heimatvertriebener

    • Bundesarchiv-Koblenz
    • B 125
    • German
    • 1950-1959
    • 1,1 laufende Meter, 26 Aufbewahrungseinheiten

    Selbsthilfeaktion der Treckvereinigung 1951-1959 (5), Teilnahmemeldungen der Heimatvertriebenen 1950-1958 (6), Organisationen zur Unterstützung der Umsiedler 1950-1957 (4), Arbeits- und Wohnungsvermittlung 1951-1957 (9), gedruckte Materialien 1952-1959 (2)

  7. Britische Prozesse: Manstein-Prozess

    Die dem Bundesarchiv übergebenen Unterlagen stammen von dem Rechtsanwalt Dr. Paul Leverkuehn. Sie dokumentieren: Vorgeschichte und Vorbereitung des Prozesses 1945-1949 (16), Prozeßverlauf 1942-1949 (149), Urteil und Urteilsbegründung 1948 (2), Revision und grundsätzliche Ausführungen zum Prozeß und Urteil 1948-1952 (110)

  8. Prozesse gegen Deutsche im europäischen Ausland: Handakten von Rechtsanwälten

    Der überwiegende Teil der Sammlung stammt aus den Büros folgender Rechtsanwälte: Dr. Kurt Behling, Berlin; P. H. Gordan, Gießen; Prof. Dr. Carl Haensel, Freiburg; Dr. Kurt Heim, Trier; Prof. Dr. Erich Schwinge, Marburg und Dr. Robert Servatius, Köln. Im Einzelnen handelt es sich um: Allgemeine Rechtsgrundlagen, u. a. rechtswissenschaftliche Gutachten, Auslieferung von Kriegsverbrechern an das Ausland 1907, 1944-1963 (13); Koordinierungsstelle zur Förderung des Rechtsschutzes für deutsche Gefangene im Ausland 1949-1950 (3), Prozesse in einzelnen Länder: Belgien 1047-1952 (3), Dänemark 1945-1...

  9. Belgische Prozesse: Falkenhausen-Prozess

    Anklagedokumente, insbesondere Vernehmungsprotokolle der belgischen Kriegsverbrecherkommission 1948-1950 (30 AE) und weitere Dokumente der Anklage, darunter Unterlagen des Militärbefehlshabers in Belgien und Nordfrankreich (1940-1944), 1948-1950 (5); Verteidigungsdokumente, darunter Handakten der Rechtsanwälte Kurt Behling, Friedrich Grimm und Heinrich Lietzmann, insbesondere "Zeittafeln" und Materialsammlungen zur Erläuterung von einzelnen Anklagepunkten wie Judendeportationen und Arbeitseinsatz der Zivilbevölkerung sowie über die Verantwortung des mitangeklagten Chefs des Militärverwaltun...

  10. Nürnberger Prozesse: Handakten von Rechtsanwälten

    Umfang und Inhalt der Teilbestände sind sehr unterschiedlich. Im Einzelnen handelt es sich um Abgaben folgender Rechtsanwälte: Kurt Behling (vgl. N 1253), insbesondere Juristenprozess (Fall 3), RuSHA-Prozess (Fall 8), Krupp-Prozeß (Fall 10) und OKW-Prozeß (Fall 12, 74 AE); Joachim Bergmann, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 9 AE); Hans Gawlik, u. a. IMT (146 AE); Kurt Gollnick (Fall 12, 13 AE); F. Gordan, Milch-Prozeß (9 AE); Theodor Klefisch (7 AE); Justus Koch, Wilhelmstraßenprozeß (Fall 11, 23 AE); Otto Kranzbühler, IMT und Flick-Prozeß (unverzeichnet) Kurt Minkel, Einsatzgruppen- und Wilhe...

  11. Französische Prozesse in Deutschland

    Einige der Unterlagen stammen aus den Büros der damaligen Verteidiger Dr. Kurt Behling (Berlin) und Prof. Dr. Carl Haensel (Freiburg), zwei weitere Aktenbände von der Sekretärin der Verteidigung, Lisa Frank (Rastatt). Im einzelnen handelt es sich um: Allgemeine Unterlagen, u. a. fotokopierte Namenskartei von Gefangenen der Strafanstalt Wittlich 1946-1954 (7), Prozeß gegen Wachmannschaften des Konzentrationslagers Natzweiler-Struthof 1946-1949 (1), Prozeß gegen Wachmannschaften des Konzentrationslagers Ravensbrück 1950 (1), Prozeß gegen den Industriellen Hermann Röchling u. a. 1948-1949 (6).

  12. Bayerisches Ministerium für Landwirtschaft und Forsten

    (1918–1928, anschließend bis 1945 Staatssekretariat in verschiedenen Ressorts, seit 1933 im MWi): Die hier erfasste Registratur der Landwirtschaftsabteilung, enthält noch Vorakten des 18. und 19. Jh. Die Sach- und Personalakten der Ministerialforstabteilung (die bis 1935 beim Finanzministerium verblieb und dann der Staatskanzlei des Ministerpräsidenten zugewiesen wurde), reichen ebenfalls bis Anfang des 19. Jh. zu­rück (Akten dieser Provenienz deshalb auch im Be­stand MF).

  13. Bayerisches Ministerium der Justiz

    Ältere Abgaben dieses Ministeriums (darunter Personalakten des 19. Jhd. und Strafsachen, einschl. der Ereignisse um 1848/49) wurden im Archiv durch Fliegerangriff vernichtet. Gleichwohl besteht eine breite Überlieferung dieser Akten von 1799 bis zur Verreichlichung der Justiz 1934/35, z.B. zu Rechtsnormen und zu allen Sparten der Justizverwaltung. Schriftgut aus der Nachkriegszeit wurde erst für Teilaspekte übernommen (darunter jahrgangsweise Berichte über wichtige Fälle in der Strafrechtspflege, NSG-Berichtsakten, zahlreiche Personalakten).

  14. Reichsstatthalter in Bayern

    Nur Teile der Registratur des Vertreters des Reiches bei der bayerischen Landesregierung in den Jahren 1933 bis 1945 sind überliefert, nämlich Sachakten aus verschiedenen Aufgabenbereichen sowie knapp 10.000 personenbezogene Akten zu Angehörigen des öffentlichen Dienstes.

  15. Bayerisches Staatsministerium für Sonderaufgaben, Minister für politische Befreiung

    Die Personalakten des Sonderministeriums wurden im Jahr 2001 vom Amtsgericht München an das Bayerische Hauptstaatsarchiv abgegeben. Sie waren Bestandteil der dortigen Registratur S, in welcher sich die gesamte Registratur des Sonderministeriums und weitere Aktengruppen aus dem Bereich der Entnazifizierung aufbewahrt wurden, darunter Spruchkammerakten, Internierungsakten der ehemaligen Internierungslager und Generalakten des Kassationshofes. Das „Staatsministerium für Sonderaufgaben“ wurde im Jahre 1946 geschaffen. Ihm oblag die Kontrolle der Meldungen über die Entlassung der Nationalsoziali...

  16. Bayerisches Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst

    Durch Kriegs­ein­wir­kung im Archiv und Brandschaden in den Registraturen 1947 traten Verluste bei Personalakten und bei den Unterlagen v.a. über Kultusangelegenheiten, den Schul-, Hochschul- und Wissenschaftsbereich des gesamten 19. Jh. ein; große Lücken bestehen auch im Sektor Kunst; verhältnismäßig starke beeinträchtigte Überlieferung, wohl durch Registraturverluste im Krieg, auch für die NS-Zeit v.a. in Kultussachen. neuere Abgaben aus den verschiedenen Aufgabenfeldern (Kulturpolitik, Schulwesen aller Zwei­ge, Universitäten, außeruniversitäre Forschungsein­richtungen, Denkmalpflege) rei...

  17. Bayerische Staatskanzlei 1: NS-Zeit

    Protokolle des Staatsrats bzw. des Geheimen Rates; Protokolle des Ministerrats (von 1912-1954); Berichte des Regierungspräsidenten (1919-1945); Berichte der Polizeidirektion München (1924-1932, 1934-1937), Nürnberg-Fürth (1924-1932) und Augsburg (1934-1943); Berichte aus Berlin über Parteibewegungen (1919-1923); Berichte des Reichskommissars für Überwachung der öffentlichen Ordnung (1920-1929). Die Akten bieten vor allem für die Zeit nach 1945 einen Querschnitt durch alle Verwaltungszweige so­wie Unterlagen zum Verfassungsleben und zur Vertretung Bayerns in Deutschland und im Ausland. Zeitg...

  18. Sicherheitsdienst des Reichsführers SS, Oberabschnitt Süd

    Bei den meisten Archivalien handelt es sich um in der Regel dünne, bei der Bespitzelung von Gegnern und Trägern des NS-Regimes entstandene personenbezogene Akten, mit einzelnen Berichten, aber auch Lebensläufen (u.a. mit Vorstrafen) und teilweise auch mit Passbildern. Außerdem sind drei Personalakten von SD-Angehörigen erhalten. Die zweite Aktengruppe informiert in mehr oder weniger ausführlichen Berichten über die Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und Organisationen des NS-Staates, darunter beispielsweise auch Berichte zu Werksbesichtigungen. Im Mai 2015 wurde der Bestand im Rahmen ...

  19. Jüdisches Standesregister

    Die hier verzeichneten Fotokopien jüdischer Standesregister wurden im Juli 1953 auf Grund einer Weisung des Staatsministeriums der der Finanzen vom Bayerischen Landesentschädigungsamt abgegeben. Aus den Mitteilungen dieses Amtes ergibt sich Folgendes über die Herkunft dieser Fotokopien: Die Standesregister der jüdischen Gemeinden in Deutschland wurden während des Krieges bzw. kurz vorher beschlagnahmt, sie sollen sich bei Kriegsende in Thüringen befunden haben und dort den Russen in die Hände gefallen sein. Im Auftrag einer Dienststelle des Reiches oder der Partei (wie sich bei der Verzeich...